"Das wird zu Stress führen"
Leserbrief

Zur Nabburger Stadtratssitzung vom Dienstag über das Thema "Bahnübergang":

"Ich bin vielleicht ein kleines Licht, aber die Antwort von Herrn Straßenbauamtsdirektor Wasmuth auf meine Frage am Ende der öffentlichen Stadtratssitzung nach der Verkehrssicherheit der Rahmenplantrasse war ausweichend bis ungenügend. Um zu diesem Thema Problemstellungen zu erkennen, braucht man aber nur den Verstand eines normalen Autofahrers: Die Unterführungsdurchfahrung soll beidseitig auf nicht einsehbaren Rechtskurven nach ziemlichen Gefällestrecken geschehen. Bei Schneematsch o.ä. wird das zu gefährlichen Situationen führen, denn wie jeder weiß, gerät dann ein rutschendes Fahrzeug unweigerlich in Richtung Gegenfahrbahn. Solange die Querung kurvig bleibt, ist das ein hochriskantes Bauwerk.

Zu Stoßzeiten, zum Beispiel am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht, fährt der Ost-West- Verkehrsteilnehmer in die blendende Sonne, da sein Fahrzeug durch die Steigung Richtung Fixstern angehoben wird. Dummerweise befindet sich vor ihm alle paar Minuten ein Stau an der Ampel Austraße. Das wird zu Stress-Situationen führen, nicht nur bei Sonne. In Minutenschnelle kann sich nämlich der Stau bis in die Unterquerung herunter aufgebaut haben, winters wie Sommers ein dickes Gefahrenpotential, da das Stauende ja erst im letzten Moment einsehbar ist. Da kann es zu spät sein.
Die Liste lässt sich fortsetzen. Die von Herrn Wasmuth als Sicherheitsbeitrag angeführte Beleuchtung im Tunnel wird dann bei der stundenlangen Bergung von Unfallwracks gute Dienste tun. Ich habe das Gefühl, dass die Sicherheitsaspekte dieser unausgegorenen Amtsplanung überhaupt nicht diskutiert wurden! Das birgt wahrlich ein Potential für spätere Strafprozesse, wenn es um Unfallopfer geht".

Franz Grundler, Nabburg

___

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2014 (9017)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.