Daten, Zahlen, Fakten

"Jugend forscht" bezeichnet sich selbst als "größte und älteste Public-private Partnership Deutschlands". Im Jubiläumsjahr nehmen 11 500 Kinder und Jugendliche bis 21 Jahren an den Wettbewerben teil. Das ist etwas weniger als im Rekordjahr 2014, als die Stiftung 12 300 Anmeldungen gezählt hatte.

Die Teilnehmer werden nach Angaben von Geschäftsführer Sven Baszio von annähernd 6000 Lehrern ehrenamtlich betreut. 3000 Juroren, meist Wissenschaftler, Unternehmer und Lehrer, sind ebenfalls unentgeltlich im Einsatz. Rund 250 Firmen und Partner aus der Wirtschaft fördern die Wettbewerbe oder stellen ihre Einrichtungen zur Verfügung. Das Bundesforschungsministerium finanziert die Hamburger Geschäftsstelle.

Seit der Gründung 1965 haben sich mehr als 230 000 junge Leute angemeldet. Die Bundesländer sind dabei unterschiedlich stark vertreten. Zu den klassischen "Jugend forscht"-Ländern zählt Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und inzwischen auch Thüringen. Der Anteil der Mädchen ist von 8,2 Prozent im Jahr 1966 auf 38,6 Prozent im Jahr 2002 gestiegen. Seitdem ist er jedoch wieder leicht gesunken. (dpa)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.