Der 6. März ist Tag der Logopädie
Plötzlich sprachlos

Mit der steigenden Lebenserwartung der Menschen in Deutschland nimmt auch das Risiko zu, an einer Demenz zu erkranken.

Logopäden helfen

Bei einer beginnenden Demenz oder leichten kognitiven Beeinträchtigungen können Logopäden mit ausgewählten Übungsprogrammen die kommunikativen Fähigkeiten des Patienten unterstützen. Im Fokus stehen das Sprachverständnis, das Merken von seriellen Abfolgen und die Wortfindung. Bei fortschreitender Erkrankung kann sich die Therapie auf das Thema Schlucken konzentrieren, wenn es zu Problemen beim Essen und Trinken kommt. Gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeiten die Therapeuten Bewältigungsstrategien für den Alltag, um Kommunikationsmöglichkeiten zu schaffen und die Nahrungsaufnahme sicher zu gestalten. Für die Betroffenen und die Angehörigen kann die neu gewonnene Sicherheit dazu beitragen, länger in der vertrauten Umgebung zu leben.

Am 6. März 2015, dem Europäischen Tag der Logopädie, bietet der Deutsche Bundesverband für Logopädie e.V. eine bundesweite Expertenhotline zum aktuellen Thema "Neurologische Erkrankungen: Plötzlich sprachlos ..." an. Die Hotline ist freigeschaltet am 6. März 2015, von 17 bis 20 Uhr, unter der folgenden Rufnummer: 01805/353532 (Ein Anruf kostet 14 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz, max. 0,42 Euro/Minute aus Mobilfunknetzen).

Hintergrund

Der Europäische Tag der Logopädie wird jedes Jahr am 6. März begangen. Zahlreiche angestellte und freiberufliche Logopäden setzen den Aktionstag in den Regionen um und informieren in diesem Jahr über logopädische Aspekte in der Therapie neurologischer Erkrankungen. (BV Logopädie)
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