Der Bischof geht auf Menschen zu

Zum Besuch des Bischofs beim Kemnather Pfingstritt:

Es geht um die Behauptung, dass der Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nach den offiziellen Feierlichkeiten beim Kemnather Pingstritt keinen Kontakt zum "Dialog mit den Gläubigen" gesucht hätte, um sich deren Sorgen und Probleme anzuhören. Nach dem Mittagessen jedenfalls - was wohl auch einem Bischof zusteht - war er bei der anschließenden weltlichen Feier unterwegs unter den Gästen und ging von Tisch zu Tisch, um mit den Leuten zu reden.

So war er auch an unserem Biertisch zu einem kurzen Plausch und ging danach weiter an die Verkaufsstände, wo er mit den fleißigen Helfern sprach. Eher zufällig weilte ich in den letzten Wochen bei drei weiteren Veranstaltungen, bei denen der Bischof anwesend war. Dabei habe ich aufmerksam und erfreulicherweise beobachtet, dass der neue Bischof aus Regensburg kein menschenscheuer "Übervater" ist und sehr wohl auf die Menschen zugehen kann, um mit ihnen über deren Sorgen und Nöte zu sprechen.

Vielleicht sollte sich "Wir sind Kirche" ein Beispiel daran nehmen und auf andere zugehen, um Konflikte abzubauen. Unwahrheiten und Gschaftlhuberei in der Öffentlichkeit jedenfalls helfen nicht weiter.

Xaver Schindler, 92224 Amberg
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