Der Griff in die Trickkiste

Für diese Ideen muss man kein Wissenschaftler sein. Es geht nämlich darum, Alltags-Probleme einfacher zu lösen. Dafür überlegen sich viele Leute tolle Sachen. Lifehacks (gesprochen: Leifhäcks) nennt man solche Tricks.

Manno, so ein blödes Gefummel! Für den leckeren Schoko-Kuchen empfiehlt das Rezept: Bitte Eiweiß und Eigelb trennen. Och nee... Wenn man das Ei in der Mitte aufschlägt und dann das Eigelb über einer Schüssel von der einen Schalen-Hälfte in die andere kippt - dann... ja, genau: Dann tropft oft Eigelb mit ins Eiweiß. Wenn's dumm läuft, bröseln auch noch Teile der Schale beim Hin- und Herschütten mit hinein. Seufz.

Hilfe aus dem Netz

Wie gut, dass es für die Sache mit dem Ei einen Lifehack (gesprochen: Leifhäck) gibt. So heißen einfache, clevere Tricks für Alltags-Probleme. Im Internet findet man Hunderte davon. Manche funktionieren wirklich super, manche gelingen jedoch gar nicht.

Aber der Trick mit dem Ei klappt einwandfrei. Dafür brauchst du: das Ei, zwei Suppenteller und eine leere, saubere Plastikflasche, die du eindrücken kannst. Los geht's: Ei aufschlagen und komplett in einen der Teller geben. Wichtig ist, dass das Eigelb ganz bleibt. Das ist aber gar nicht so schwierig.

Dotter einsaugen

Dann nimmst du die Flasche, drückst sie ein, hältst sie knapp über den Dotter, lässt ein bisschen los - und saugst so das Eigelb sauber in die Flasche. Ha! Kurz das bisschen Eiweiß, das vielleicht mit eingesaugt wurde, abtropfen lassen. Nun hältst du die Flasche über den anderen Teller und drückst den Dotter wieder heraus. Fertig. Und dem Schoko-Kuchen steht nix mehr im Wege.

Knoten-Trick

Oder?! Vielleicht sollen noch deine Lieblings-Früchte in den Teig. Zum Beispiel Kirschen. Die hast du vorher frisch gekauft und in einer dieser dünnen Plastiktüten nach Hause transportiert. Sie ist ordentlich verknotet, damit nichts herausfällt. Jetzt geht der Knoten nicht mehr auf.

Das Internet hilft auch hier mit einem Kniff: schieben statt ziehen. Dafür drehst du einen der beiden Plastikhenkel, bis er einer straff gezwirbelten Wurst gleicht. Diese lässt sich nun durch den Knoten schieben, so dass er sich löst. (dpa)
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