Der Muttertag ist traditionell eine hervorragende Gelegenheit, Danke zu sagen
Blümchen und Präsente

Verstohlene Blicke, unterdrücktes Kichern und eifriges Getuschel hinter verschlossenen Türen - das riecht nach Verschwörung in der Familie. Richtig, denn die Vorbereitungen zum Muttertag sind im vollen Gange.

Familie gefordert

Beim Basteln, Malen und Gestalten sind Papa und die Kinder ganz schön gefordert, schließlich soll das Herzstück der Familie zum Ehrentag etwas Besonderes bekommen.

Ob ein rotes Herz-Täschchen aus Tonpapier oder Herzblumen aus Holz - Bastelvorschläge zu diesem Anlass gibt es reichlich und geeignetes Material findet sich in jedem Haushalt. Wenn die Kinder ihr selbst gemachtes Präsent am großen Tag überreichen, strahlen sie mit der Mama um die Wette - Schenken macht eben einfach Spaß.

Auch Papa gefragt

Das gilt nicht nur für die jüngsten Familienmitglieder. Auch der Papa darf die Gelegenheit nutzen, um seiner Partnerin eine Freude zu machen. Und wie könnte er seine Zuneigung beispielsweise besser demonstrieren als mit einem zarten Schmuckstück?

Blumen der Renner

Besonders gut läuft zum Muttertag natürlich der Blumenhandel - aber auch verschiedenste Gutscheine und kleine Geschenke wie Pralinen oder Parfüm gehen oft über die Ladentheke.

Viele Kunden kaufen zusätzlich Grußkarten, Geschenkverpackungen und Dekoration. Außerdem werden viele Mütter mit Porzellan, Taschen, Lederwaren oder Bekleidung beschenkt. Haushaltsgeräte stehen ebenfalls bei vielen auf den Einkaufszetteln. Das Spektrum reicht dabei von Kaffee- und Espressomaschinen bis hin zu Küchenmaschinen.

Lange Tradition

Schon die alten Griechen und Römer widmeten übrigens ihren Müttern Feste. Die "moderne" Feier des Muttertags hat ihren Ursprung jedoch in der Frauenbewegung in den USA und in England.

Aus den USA

1865 versuchte die Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis, die Mütterbewegung "Mothers' Friendship Day" zu begründen. Als deren Tochter, Anna Jarvis, am zweiten Todestag ihrer Mutter Blumen vor einer Kirche verteilte, etablierte sie damit endgültig den Muttertag.

Aufgrund ihres Engagements wurde der zweite Sonntag im Mai offizieller Ehrentag der Mütter in den USA. Allmählich setzte sich der Brauch auch in Deutschland durch. (hfz)
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