Der steckt was weg

Die Seitenlinie des Mitsubishi L200 wirkt jetzt harmonischer, weil die Trennlinie zwischen Kabine und Ladefläche wesentlich dezenter ausfällt als bisher. Bild: Mitsubishi

Er hat sich wirklich über die lange Zeit gut gehalten. Aber nach zehn Jahren ist doch mal ein Nachfolger für den Mitsubishi L200 fällig. Ende September kommt der Japan-Pick-up zu den Händlern.

Der Neue ist auf den ersten Blick wieder als L200 zu erkennen. Er wirkt aber frischer, straffer, einfach moderner. Die Front ist bulliger gezeichnet, das hatten die Kunden unmissverständlich gefordert. Im Innenraum wirkt der Wagen insgesamt eher wie ein SUV als ein typischer Pritschenwagen. Der L200 gibt sich smarter und feiner. Das Platzangebot innen ist um ein paar spürbare Wohlfühl-Zentimeter gewachsen.

Ein Pick-up muss etwas wegstecken und -ziehen können. Und das kann der Neue ohne Zweifel: Die maximale Zuladung bei der Doppelkabinen-Version beträgt 960 Kilo, eineinhalb Zentner mehr als bisher. Und maximal darf der L200 sogar 3,1 Tonnen ziehen. Die Pritschenlänge wächst auf 1,85 Meter beim Club Cab und auf 1,52 Meter bei der Doppelkabine. Die Wattiefe beträgt jetzt 60 Zentimeter.

Für den Antrieb sorgt ein 2,4-Liter-Turbodiesel mit 154 PS oder 181 PS. Die Variante mit Sechsgang-Handschaltung und Start-Stopp-System, - so der erste Eindruck - erfordert deutlich mehr Arbeitsaufwand als die mit Fünfgang-Automatik. Die vermittelt mit ihren "beschwingten" Schaltvorgängen vor allem beim Cruisen auf Landstraßen und Autobahnen ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Der vergleichsweise kleine Wendekreis von 11,8 Metern erleichtert das Manövrieren in der Stadt - und natürlich auch im Gelände, wenn es knapp um die Ecke geht. Der L200 schlägt sich dank Allradantrieb mit Untersetzung und Sperren auch im groben Geläuf überaus wacker.

Sieben Airbags sind beim L200 Serie, ebenso die Gespann-Stabilisierung. Neu ist die Zwei-Zonen-Klimaautomatik, der Berganfahr- und der Spurhalte-Assistent. Auch Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht sind jetzt zu haben, dazu ein Tempomat inklusive Geschwindigkeits-Begrenzer, eine Rückfahrkamera, ein Digitalradio und das schlüssellose Öffnungs- und Startsystem Smart-Key.

Die Preise stehen noch nicht fest, sollen sich aber nur unwesentlich von den bisherigen Tarifen unterscheiden. Die starten bei rund 23 000 Euro für den Club Cab und 25 000 Euro für den Doppelkabiner. (mid)
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