Der Weihnachtsbaum hat eine lange Tradition - Deko-Ideen vom Christkindlmarkt
Es weihnachtet sehr

Auf den Christkindlmärkten in der Region kann man sich gute Deko-Ideen für den Weihnachtsbaum holen. Oft finden sich auch in der Region gefertigte Dekoprodukte, die den Weihnachtsbaum zieren. Egal wie geschmückt, fehlen darf der Weihnachtsbaum in kaum einen Haushalt. Hier sind ein paar Fakten zu der Tradition und zur Pflege des Baumes.

Im vergangenen Jahr wurden hierzulande Weihnachtsbäume im Wert von rund 24 Millionen Euro verkauft. Des Deutschen liebster Baum ist dabei die Nordmanntanne: Sie findet sich in drei von vier deutschen Haushalten, die einen Weihnachtsbaum haben. Auf rund 15 Prozent bringt es die Blaufichte. Die restlichen Anteile verteilen sich auf Nobilistannen, Rotfichten, Kiefern, Douglasien, Kork- und Coloradotannen.

Nadelduft gehört zu Weihnachten wie die Geschenke. Aber gerade der Lieblingsbaum der Deutschen, die Nordmanntanne, riecht nach nichts. Eine typische Waldnote hat die Blaufichte, die Douglasie verströmt den Geruch von Zitronen, die Nobilisfichte den von Orangen.

Jeder Baum hat seine Besonderheiten: Die Nadeln der Nordmanntanne zum Beispiel stechen nicht und halten sich lange. Die Blaufichte hat starke Äste, daher kann sie gut schweren Baumschmuck und echte Kerzen tragen. Die Kiefer bleibt lange frisch, und die Korea-Tanne ist ein guter Christbaum mit Ballen.

Der Durst eines Weihnachtsbaumes ist groß: Ein etwa zwei Meter hohes Exemplar benötigt bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Gerade Fichten reagieren auf Wassermangel und lassen ihre Nadeln schneller fallen. Am besten wird den Bäumen im Ständer normales Leitungswasser ohne sonstige Mittel gegeben. Steht der Baum vor einer Heizung, vertrocknet er schneller.

Übrigens: Nach Weihnachten muss der Baum nicht entsorgt werden. Die Zweige sind nämlich auch ein guter Frostschutz für Pflanzen im Garten. Wenn die Zweige nicht mehr viele Nadeln tragen, stapelt man einfach mehrere Lagen übereinander. Tja, und den Deko-Schmuck vom Weihnachtsmarkt hebt man auf für nächstes Jahr. (tt/tmn)
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