Der Wolf ist wieder da

Die drei kleinen Schweinchen, der Wolf und die sieben Geißlein oder Rotkäppchen: Diese Märchen kennst du bestimmt. In allen dreien spielt ein Wolf eine wichtige Rolle. Und immer ist der Wolf böse.

Die alten Geschichten zeigen, was viele Menschen früher von Wölfen dachten: Die Raubtiere galten als gefräßig, grausam und gefährlich. Auch deshalb machten sich viele Leute auf die Jagd. So lange, bis die Tiere ausgerottet waren.

Unter Schutz

Vor etwa 150 Jahren gab es fast keine Wölfe mehr in Deutschland. Mittlerweile stehen die Tiere unter Schutz. Sie dürfen nicht mehr gejagt werden. Und siehe da: Seit einigen Jahren traben die Wölfe aus unseren Nachbarländern wieder zu uns.

Zurzeit gibt es ungefähr 35 Wolfs-Familien hier, sagen Fachleute. Die Wölfe leben in den nördlichen und östlichen Bundesländern von Deutschland. Dort ziehen sie auch ihre Jungen groß.

Meinung geteilt

Naturfreunde und Tierschützer begeistert das. Sie sagen: Der Wolf gehört hierher. Er sei keine Gefahr für uns Menschen. Aber nicht alle freuen sich über die Rückkehr der Wölfe. Manche Menschen haben nämlich Angst vor den Raubtieren. Jäger und Schäfer hingegen fürchten, dass Wölfe zu viele Wildtiere und Nutztiere reißen könnten: Rehe, Schafe und Ziegen etwa.

Große Konferenz

Seit gestern treffen sich Fachleute zu einer Wolfskonferenz. Sie wollen auch darüber reden, wie das Zusammenleben zwischen Mensch und Wolf klappen könnte. Und wo treffen sie sich? Natürlich in der Stadt Wolfsburg. (dpa)
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