Deutsche Ingenieurskunst trifft indische Realität
BMW? Nein, danke!

Neu Delhi. Deutsche Ingenieurskunst trifft indische Realität. Wie die indische Zeitung "Times of India" berichtete, will Olympia-Heldin Dipa Karmakar einen nagelneuen BMW nicht haben, der ihr als Geschenk versprochen wurde. Grund dafür seien die engen Straßen in ihrem Heimatort Agartala in Ostindien, auf denen das Auto kaum vorwärts kommen könne. Außerdem sei der Unterhalt zu teuer, und es gebe dort keine BMW-Werkstatt. "Wir wollen stattdessen gerne ein anderes Auto haben", zitiert die Zeitung den Vater der Athletin. "Würden wir in einer Metropole wie Mumbai oder Kolkata leben, könnten wir den BMW benutzen. Aber in Agartala geht das nicht."

Während der Sommerspiele in Rio eroberte die Gymnastin Dipa Karmakar die Herzen des Publikums. Sie war die erste indische Olympia- Teilnehmerin in ihrem Sport überhaupt und verpasste das Podium nur um 0,15 Punkte. Kurz nach ihrer Rückkehr versprach der Präsident des Badmintonverbands des Bundesstaats Hyderabad ihr und den Medaillen-Gewinnerinnen P. V. Sindhu (Badminton) und Sakshi Malik (Ringen) einen BMW als Prämie für ihre Leistungen.
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