Diakoniestation Speichersdorf nimmt vor 50 Jahren ihre Arbeit auf
Bei Diakonie in guten Händen

Speichersdorf. Seit 50 Jahren leisten sie unschätzbaren Dienst am Mitmenschen: die Mitarbeiterinnen der Diakoniestation. Diese Diakonie sei gelebte Nächstenliebe und würdevoller Dienst am Menschen, so Diakonievorsitzender Pfarrer Dirk Grafe. Mit der Aufnahme ihrer Arbeit als Krankenschwester am 15. Oktober 1965 durch die Diakonissin Luise Elsässer hatte die Station ihre Geburtsstunde.

Angehörigen von Schwerstkranken und Sterbenden unter die Arme zu greifen, war ihr Herzensanliegen. An diesem Ziel hat sich bis heute nichts geändert. Ständig ausgeweitet hat sich seither die Arbeit, ist die Zahl der Schwestern, unterstützt von einem ehrenamtlichen Helferkreis, kontinuierlich gestiegen.

Heute reicht das Spektrum von der ambulanten Krankenpflege bis zur Tagespflege. Sie ist von bester Qualität: stolz darf die Einrichtung darauf sein, dass die Station 2014 vom Medizinischen Dienst mit einer glatten 1,0 bewertet worden ist. Um betreuenden Angehörigen den Umgang mit alten, kranken, insbesondere dementen Menschen besser zu bewältigen, um zu erfahren, warum ein kranker Mensch so reagiert oder so ist, bietet die Diakoniestation auch kostenlose Schulungen an. Inhalte sind das Wissen über und den Umgang mit dieser Krankheit, Methoden und Möglichkeiten der Beschäftigung mit dem Kranken.

Seit 2014 ist der Rathausplatz 9 das Zuhause sowie die neue Anlaufstelle der Diakonieschwestern im Diakonieverein. In einer Feierstunde mit einem Nachmittag der offenen Tür wurde vor einem Jahr das neue Domizil eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ihr Gründungsjubiläum feiern die Schwestern um Stationsleiterin Maria Reiss am Samstag, 19. September, mit einem Festakt und einem Tag der offenen Tür. Um 11 Uhr beginnt eine Dankandacht in der Christuskirche. Ab 12 Uhr sind die Gäste zum Mittagessen ins evangelischen Gemeindehaus eingeladen. Von 14 bis 17 Uhr öffnet die Diakoniestation ihre Tore.

Nach Begrüßung und Grußworten sind die Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Eine Präsentation wird Einblick in die tägliche Pflegearbeit geben. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, steht doch auch ein lustiger Sketch auf dem Programm.
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