Die Nase "schmeckt" mit
Hintergrund

Hatschii! Eine Erkältung ist gemein. Ständig muss man sich die Nase putzen. Nichts schmeckt einem so richtig, nicht einmal das Lieblingsessen. Das hat etwas damit zu tun, wie unser Geschmack funktioniert.

Wenn wir etwas essen, landet es in unserem Mund. Dort wird es zerkaut und mit Spucke zu einem Brei vermischt. Mittendrin: unsere Zunge! Sie erkennt, ob etwas süß, salzig, bitter, sauer oder herzhaft schmeckt.

Mit diesen fünf Geschmacksrichtungen alleine wäre Essen aber noch nicht so spannend. Es wäre fast egal, ob wir in einen saftigen Apfel oder eine Birne beißen. Die Zunge könnte nur erkennen, dass beides irgendwie süß und ein bisschen sauer schmeckt.

Damit Essen Spaß macht, brauchen Menschen ihre Nase. Sie spielt beim Schmecken eine wichtige Rolle. Denn beim Essen atmen wir gleichzeitig auch den Geruch ein: etwa von frischgebackenen Plätzchen oder gebratenem Fleisch. Wenn uns dieser Duft in die Nase steigt, kommt er in der Nasenhöhle an einem winzigen Bereich vorbei: dem Riechfeld.

Dieses Feld ist mit sehr vielen feinen Sinneszellen besetzt. Diese Zellen können mehrere Tausend Gerüche unterscheiden - und damit auch Geschmäcker. Zumindest dann, wenn man gesund ist. Bei einem Schnupfen ist das anders. Da ist das Riechfeld entzündet und voller Rotz. Deshalb schmeckt bei Schnupfen nichts so gut. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)April 2015 (8563)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.