Die neue Führungsriege der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden im Kurzporträt

Als ehemalige Richterin baute Andrea Klug an der OTH in Amberg den Studiengang Patentingenieurwesen mit auf und unterrichtete in den Lehrgebieten Gewerblicher Rechtsschutz und Wirtschaftsprivatrecht. Sie war lange Jahre als Vizepräsidentin in der Verantwortung und steht für Kontinuität und Weiterentwicklung der Hochschule im Sinne ihres Amtsvorgängers. Die neue Präsidentin wird bei ihren Leitungsaufgaben von drei ebenfalls neu gewählten Vizepräsidenten unterstützt. In dieser Funktion stehen ihr Christiane Hellbach, Alfred Höß und Ulrich Müller zur Seite.

Professorinund Diplom-KauffrauChristiane Hellbach unterrichtet in Weiden an der Fakultät Betriebswirtschaft im Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement das Lehrgebiet Handelsmanagement. Sie ist seit 2009 an der OTH Amberg-Weiden. Seit 2010 leitet sie als Hochschulfrauenbeauftragte auch das Zentrum für Gender und Diversity. Hellbach will sich während ihrer zunächst sechsjährigen Amtsperiode unter anderem der "Sicherung der Chancengleichheit für alle Personengruppen" an der Hochschule widmen. Wichtig seien ihr auch die Themen nachhaltige Entwicklung der Hochschule sowie die Weiterentwicklung des Angebotes der wissenschaftlichen Weiterbildung insbesondere für Berufstätige.

Den weiteren Ausbau der Forschungsaktivitäten der OTH Amberg-Weiden hat sich Professor Dr. Alfred Höß auf die Fahnen geschrieben. Außerdem liegt ihm das Verbundkolleg am Herzen, also die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch Promotionen im Verbund mit Universitäten. Höß ist seit 1995 an der Hochschule, damit ein Mann der ersten Stunde, der langjährige Erfahrung in die neue Führungsaufgabe einbringen kann.

Höß arbeitet in Amberg an der Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik. Dort unterrichtet er in den Lehrgebieten Elektrotechnik, Systemtechnik, elektrische Messtechnik und analoge Nachrichtentechnik. Konkret beschäftigt er sich in der Forschung unter anderem mit Fragestellungen aus der Automobilindustrie, wie Fahrerassistenzsystemen und automatisiertem Fahren.

Dritter im Bunde der Vizepräsidenten ist Professor Diplom-Ingenieur Ulrich Müller. Er ist zuständig für die Bereiche "Studium, Lehre, Internationales". Er möchte "die zukunftsorientierten Studienangebote der OTH Amberg-Weiden qualitativ fortentwickeln, einen modernen Lehrbetrieb sichern und weiterentwickeln und die internationalen Beziehungen der Hochschule ausbauen." Konkret heißt das: Noch mehr Professoren und Studierenden soll es ermöglicht werden, international zu lernen, zu unterrichten und zu forschen. UIrich Müller wurde 1999 nach Weiden an die damalige Fachhochschule berufen. An der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen unterrichtet er dort Produktionstechnik und Fabrikplanung.

Eine wichtige Funktion für die strategische Entwicklung der Hochschule kommt außerdem Dr. Wolfgang Weber zu. Er leitet seit Oktober das neue Referat "Grundsatz-Angelegenheiten und Hochschul-Entwicklung." In dieser Funktion arbeitet er eng mit dem Führungspräsidium zusammen. Weber steht auch in der Verantwortung für die Zusammenarbeit mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule in Regensburg (zum Beispiel Finanzen, Forschungscluster). (tt)
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