Die Sache mit Pegida

Wer fernsieht, Zeitung liest oder Radio hört, dem begegnet gerade oft ein Wort in den Nachrichten: Pegida. So nennt sich eine Gruppe von Leuten, die in der letzten Zeit häufig auf der Straße demonstrieren geht.

"Pegida ist eine Abkürzung. Und zwar für: Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes", sagt Experte Simon Teune.

Gerade sprechen viele Politiker und andere Fachleute über die Bewegung Pegida. Denn bei einer Menge Menschen hinterlässt die Gruppe ein mulmiges Gefühl. Das hat damit zu tun, dass die Gruppe gegen Menschen auf die Straße geht, die sie nicht zu den Deutschen zählen.

Die Demonstranten finden zum Beispiel, dass zu viele Flüchtlinge zu uns kommen. Das sind Menschen, die ihre Heimat verlassen, weil dort etwa Krieg herrscht oder weil sie hier auf ein besseres Leben hoffen. Auch über manche Muslime sprechen die Demonstranten schlecht. Muslime sind Menschen, die der Religion Islam angehören.

Gegner der Pegida-Bewegung sagen: Die Gruppe hetzt sehr gegen bestimmte Menschen wie Flüchtlinge. Die Sorgen und Ängste, die die Demonstranten haben, seien eigentlich unbegründet. Das sehen viele Demonstranten aber anders.

Nun fragen sich viele Menschen, wie man am besten mit Pegida umgeht. Eine Menge Politiker sagt: Man muss Themen wie etwa den Umgang mit Flüchtlingen besser erklären und die Menschen noch mehr informieren.

Zudem will man verhindern, dass eine Folge aus den Demonstrationen Gewalt werden könnte. "Andere Leute fühlen sich vielleicht ermuntert, nicht nur zu demonstrieren, sondern Menschen anzugreifen, weil sie anders aussehen", sagt Experte Simon Teune.

Das will man verhindern. Schließlich sollen alle Menschen hier in Sicherheit leben können - egal, an welche Religion sie glauben oder aus welchem Land sie sind. (dpa)
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