Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff singt am 30. Januar 2015 in der Friedenskirche
Zauber russischer Musik

Grafenwöhr. (rgr) Wo immer er singt, feiert ihn das begeisterte Publikum mit stehenden Ovationen. Im unnachahmlichen Zusammenwirken ihrer kraftvollen, herrlich timbrierten Stimmen entfaltet der Don-Kosaken-Chor Serge Jaroff unter der Leitung von Wanja Hlibka den ganzen Zauber der russischen Musik.

Diesen musikalischen Kunstgenuss können die Besucher am Freitag, 30. Januar 2015 um 19.30 Uhr in der Friedenskirche Grafenwöhr beim Jubiläumskonzert anlässlich des 125. Jubiläums des Männergesangvereins 1890 mit gemischtem Chor erleben.

Der Gründer des Don-Kosaken-Chores Serge Jaroff gab am 20. März 1979 in Paris sein letztes Konzert, das unter Beifallsstürmen beendet wurde. So sehr das Publikum begeistert war, so sehr hatte sich in die Herzen aller Chormitglieder Wehmut eingeschlichen angesichts des Wissens, dass es den Chor unter der Leitung seines Gründers und Dirigenten nicht mehr geben wird.

Manche der älteren Sänger reisten mehr als vierzig Jahre mit Serge Jaroff durch die Welt - und nun sollte auf einmal alles zu Ende sein? Serge Jaroff wusste zum damaligen Zeitpunkt bereits, dass sein Sohn Alexeij, so traurig dies für ihn war, den Chor nicht weiterführen wollte.

Deshalb war es für Serge Jaroff eine klare Sache, dass der jüngste aller Sänger, nämlich Wanja Hlibka, die Aufgabe der Fortführung des Chores in der Tradition von Serge Jaroff übernehmen sollte. Wanja Hlibka waren zwölf Jahre unter der Leitung von Serge Jaroff gegönnt - eine schöne Zeit, von der er sich gewünscht hätte, dass sie nie zu Ende gegangen wäre.

Wanja Hlibka war in erster Linie Sänger. Als Dirigent hatte er keine Erfahrung und konnte sich deshalb nicht mit dem Gedanken anfreunden, ausschließlich zu dirigieren. Außerdem war es eine große Bürde, die ihm angetragen wurde. Denn immerhin galt es, den hohen Ansprüchen des durch den Gründer des Chores Serge Jaroff verwöhnten Publikums gerecht zu werden.

Aber Serge Jaroff vertraute Wanja Hlibka und hatte ihn ganz auf diese Arbeit bestens vorbereitet. Die Sorge Hlibkas war völlig unbegründet, denn großartige Erfolge werden auch unter seiner Leitung gefeiert.

War der Chor unter der Leitung seines Gründers und Dirigenten Serge Jaroff fast über sechs Jahrzehnte der berühmteste Chor weltweit, so ist er auch unter der Leitung von Wanja Hlibka in den großen Konzerthallen und Kathedralen in Europa und seit 2007 auch im Fernen Osten zu hören. Alle Mitglieder des Ensembles stammen aus großen russischen Opernhäusern und verfügen über akademische Stimmbildung.

Karten für dieses Konzert gibt es im Vorverkauf für 17 Euro bei Schreibwaren Gradl-Melchner und Lotto Bernhardt in Grafenwöhr, bei Schreibwaren Wamser in Eschenbach und in der Buchhandlung Bodner in Pressath sowie an der Abendkasse für 19 Euro.
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