Drängen der EU

Zur Rentenerhöhung:

Statt Nullrunden und 0,2 Prozent Rentensteigerung 2014 (aufgezehrt durch die Erhöhung der Pflegeversicherung) sollten es 2015 weit über 3 Prozent Erhöhung werden. Es sind aber nur 2,1 Prozent. Grund: Die gesamtwirtschaftliche Rechnung wurde vom Statistischen Bundesamt auf "Drängen der EU" neu berechnet und damit das Lohnniveau nach unten verschoben. Die Bundesregierung spart sich dadurch an ihren Rentenempfängern jährlich drei Milliarden Euro. Wozu sie das Geld wohl verwenden wird? Übrigens, als vor über zehn Jahren die griechischen Regierungen die Renten dort um 4, 5 oder sogar 6 Prozent (bei 14 Rentenzahlungen im Jahr) erhöhten, bei gleichzeitig mehreren Null-Runden in Deutschland, gab es kein Einschreiten der EU.

Edmund Schmid, Wernberg-Köblitz
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