Ecuador: 113 Überlebende gerettet
Mittlerweile 655 Tote nach Erdbeben

Quito. Die Zahl der Todesopfer nach dem schweren Erdbeben an Ecuadors Pazifikküste ist auf 655 gestiegen. Weitere 48 Menschen werden noch vermisst, wie der Katastrophenschutz am Montag mitteilte.

Demnach wurden 113 Überlebende aus Trümmern geborgen. Mehr als 17 500 Menschen mussten medizinisch behandelt und rund 29 000 in Notunterkünften untergebracht werden. Beim Erdbeben der Stärke 7,8 wurden auch 29 Ausländer getötet, darunter eine Austauschschülerin (16) aus Augsburg. Seitdem gab mehr als 800 Nachbeben - sechs davon mit einer Stärke von mehr als 6,0.

Ein Spürhund der Feuerwehr ist als Held der Bergungsarbeit geehrt worden. Der vierjährige Golden Retriever "Dayko" half vier Tage lang bei der Rettung von Überlebenden und der Bergung von Leichen in Pedernales. Sieben Überlebende soll er geortet haben, bevor er erschöpft verendete, berichtete die Zeitung "El Universo".
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