Ehrlich kommt am besten

Gerade erst hat das neue Jahr angefangen und schon gibt es für viele Kinder in Deutschland Zeugnisse. Sie beurteilen die Leistung der Schüler für das erste Schulhalbjahr.

Klar, es gibt Schüler, die freuen sich richtig darauf. Manche haben aber auch Bammel vor dem Tag. Wie sag ich's meinen Eltern? Hier bekommst du ein paar Tipps, wenn das Zeugnis schlecht ist.

Kein Stress: Eines vorneweg: Du bist nicht allein! Ein schlechtes Zeugnis ist nichts Besonderes. Berühmte schlaue Leute waren auch manchmal keine guten Schüler. Und auch deine Eltern haben vielleicht schon mal ein schlechtes Zeugnis mit nach Hause gebracht.

Keine Ausreden: Rumdrucksen und Ausreden helfen meistens nicht viel. Der Experte Claus-Peter Theilig rät: "Man sollte den Eltern gleich sagen, wie das Zeugnis ist." Wenn die Wahrheit erst mal auf dem Tisch ist, fühlt es sich meist besser an. Anschließend überlegt ihr, wie es weitergeht.

Gut vorbereiten: Bei strengen Eltern kann es helfen, wenn man sich vor dem Gespräch ein paar Gedanken macht. Der Experte sagt: "Gut ist, wenn man erklären kann, wie es zu der schlechten Bewertung gekommen ist. Dann haben Eltern oft mehr Verständnis."

Vorschläge machen: Angst vor Strafen? Bevor die Eltern mit Hausarrest oder Fernseh-Verbot kommen, kannst du selbst Vorschläge machen. "Man kann zum Beispiel einen Termin in der Woche vorschlagen, an dem man gemeinsam übt", sagt der Fachmann.

Hilfe holen: Wenn die Angst vor dem Donnerwetter zu Hause zu groß ist, sollte man sich Hilfe holen. Das kann eine gute Freundin sein, der Lehrer oder ein Schul-Psychologe. An vielen Orten gibt es auch Sorgen-Telefone. Die Nummern sind im Internet zu finden. Dort kann man sich Rat bei Experten holen. Der Experte sagt: "Man sollte seine Sorgen auf keinen Fall in sich hineinfressen!" (dpa)
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