Eier gehören dazu

Ostern ist eines der höchsten christlichen Feste und zugleich eine fröhliche Begrüßung des Frühlings. Es gibt zahlreiche zum Teil jahrhundertealte Osterbräuche. Einer der beliebtesten ist das Ostereierfärben. Eier in kleine bunte Kunstwerke zu verwandeln bereitet sowohl Kindern als auch Erwachsenen viel Vergnügen.

Um kräftige und leuchtende Farben zu erhalten, sollten weiße Eier gewählt werden. Sie müssen sauber sein. Der Legestempel lässt sich mit etwas Essig-Essenz leicht entfernen. Wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht, bietet sich die Verwendung von gekauften Ostereierfarben an.

Experimentieren

Wer jedoch auf natürliche Zutaten Wert legt und Lust hat, ein wenig zu experimentieren, bereitet das Farbbad für die Ostereier selbst zu. Dazu eignen sich farbintensive Gemüse wie zum Beispiel Rotkohl, Rote Bete oder Spinat sowie rote oder gelbe Zwiebelschalen. Auch Tee und Gewürze ergeben hübsche Farbtöne. Die zerkleinerten Lebensmittel werden zuerst in etwas Wasser ausgekocht. Damit die Farbe gut haftet, kommt etwas Essig-Essenz (25 Prozent) in die Farblösung (etwa ein Esslöffel auf einen halben Liter Wasser). Essig-Essenz löst den Kalk der Eierschale leicht an und verhindert zudem, dass die Eier beim Kochen platzen (Tipps auch auf www.essig-essenz.de). Dann wandern die vorbereiteten Eier für zehn Minuten in den noch leicht köchelnden Sud.

Mit Öl abreiben

Für intensivere Farben bleiben sie danach noch eine Weile in der Flüssigkeit liegen. Sind die Eier abgekühlt, werden sie mit etwas Öl abgerieben. So erhalten sie einen schönen Glanz. (akz/Surig)
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