Ein Hausnotruf beruhigt auch Menschen, deren Angehörige im Alter noch alleine leben
Sicherheit für Senioren

Wenn die Eltern alt werden, stellt dies viele Menschen vor schwerwiegende Entscheidungen. Zwar unterstützen die meisten Angehörigen den Wunsch der Senioren, so lange wie möglich zu Hause zu leben. Aber mit zunehmender Gebrechlichkeit vergrößern sich auch die Sorgen:

Was, wenn der Vater stürzt oder der Kreislauf der Mutter plötzlich zusammenbricht? Moderne Notrufsysteme können dann helfen - Informationen dazu gibt es etwa unter www.initiative-hausnotruf.de.

"Meine Oma wollte von sich aus einen Hausnotruf. Glücklicherweise, ohne dass zuvor etwas Schlimmes passieren musste", sagt Richard Nöser (26). Seine Oma ist mit ihren 72 Jahren zwar noch sehr fit, nach dem Tod ihres Mannes lebt die Rentnerin jedoch allein. Während viele Senioren und ihre Angehörigen erst nach dem ersten Sturz Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, handelte sie vorausschauender. "Vorher hatte ich immer mal wieder ein mulmiges Gefühl. Jetzt wissen meine Mutter und ich, dass die Oma in guten Händen ist", so Nöser. So einfach läuft die Integration moderner Technik in den Alltag aber nicht immer ab. Die 34-jährige Nicole Höbbel etwa musste ihre Mutter lange überzeugen: "Ausschlaggebend war ein sehr starker Anfall von Atemnot, bei dem ich die Feuerwehr rufen musste." Höbbels Mutter ist erst 57 Jahre alt, leidet aber unter einer chronischen Lungenerkrankung und kann bei einem Anfall nicht sprechen.

Gerade für solche Fälle eignet sich der Hausnotruf: Der armbanduhrähnliche Sender verbindet sich auf Knopfdruck über die Basisstation mit der Zentrale. Dort sind ständig Mitarbeiter mit genauen Informationen zu jedem Kunden erreichbar. Im Fall der 57-Jährigen wissen sie: Wenn es klingelt und keiner antwortet, sofort den Bereitschaftsdienst schicken. Das entlastet die Tochter sehr: "Meiner Mutter wurde schon mehrmals schnell und professionell geholfen. Der Service der Mitarbeiter ist so persönlich, dass sie schnell ihre anfängliche Scheu ablegte, fremde Menschen mit ihrem Problem zu stören." (djd)
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