Einer von fünfhundert

Eine Geige ist zwar aus Holz, trotzdem ist das Instrument empfindlich. Mal platzt der Lack ab und es sieht nicht mehr schön aus. Manchmal bilden sich Risse im Holz.

Um solche Fälle kümmert sich der Geigenbauer Florian Friedrich Lehmann. Geht eine Geige kaputt, repariert er sie wieder.

Für seinen Beruf braucht er kaum Maschinen. Er benutzt meist Schnitzmesser und Hobel. Damit entfernt er vorsichtig die Holzschichten der Geige. Auf dem Boden seiner Werkstatt liegen deshalb ganz viele Holzspäne.

Wie früher

Geigen gibt es schon seit mehreren 100 Jahren. Die meisten werden auch heute noch so ähnlich gebaut wie früher, mit den gleichen Werkzeugen und dem gleichen Material. Um sie zu reparieren, muss man sich also gut auskennen. Nur ungefähr 500 Menschen in Deutschland können das.

Florian Friedrich Lehmann wollte schon immer Geigen reparieren. Als er sieben Jahre alt war, verbrachte er bereits viel Zeit in der Werkstatt eines Geigenbauers. "Für mich war immer klar: Es gibt nur das", sagt er über seinen Berufswunsch. (dpa)
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