Einfluss in Moskau geltend machen

Gedenken an das Ende des 2. Weltkriegs:

Zum Kriegsende wurde die Oberpfalz von schweren Fliegerangriffen heimgesucht, ob nun Grafenwöhr, Schwandorf oder Weiden. Aber nicht nur die Zivilbevölkerung, auch den Soldaten der Deutschen Wehrmacht, den versprengten Soldaten, die von den sogenannten Kettenhunden der Wehrmacht und Waffen SS in den letzten Kriegstagen aufgegriffen und hingerichtet wurden, ist zu gedenken. Nicht vergessen darf man die Todesmärsche der Konzentrationslager oder die Flüchtlinge aus den Ostgebieten. Auch die US-Truppen mussten einen hohen Blutzoll verkraften, auch denen sollte man gedenken.

Wenn ich die Kommentare von der Linkspartei vernehme, wie sie die Präsenz der US-Truppen in Deutschland kritisiert, dass von deutschem Boden kein Krieg mehr ausgehen darf, dann frage ich mich, wo hier ein Krieg ausgeht. Wenn man die Bilder gesehen hat, mit welcher Herzlichkeit die US-Soldaten auf ihren Rückmarsch nach Deutschland gerade in den osteuropäischen Ländern aufgenommen wurden, dann kann man wohl nicht von einer aufgezwungenen Präsenz sprechen. Diese Menschen wünschen sich die Unterstützung der USA und der Nato, ja sie betteln um eine permanente Präsenz in ihrer Region. Aus Angst vor der Aggression Russlands, der sie nicht trauen, weil sie jahrzehntelang unterjocht wurden.

Wenn der Linkspartei, die sich wohl ewige Freundschaft zum russischen Volk ins Parteiprogramm geschrieben hat, und den Bürgerinitiativen gegen die US-Präsenz der Frieden in Europa wirklich so am Herzen liegt, dann sollten sie doch bitte ihren Einfluss in Moskau geltend machen und dafür sorgen, das die Aggression Putins in der Ukraine und den angrenzenden Ländern ein Ende nimmt. Wir haben 70 Jahre Frieden in Europa geschafft und wollen weiter in Frieden leben.

Hermann Stauber 92533 Wernberg-Köblitz
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