Energiewerte seit 1. Mai Pflicht
Rund ums Haus

Berlin.(dpa) Immobilienanzeigen müssen Kennzahlen zum Energieverbrauch des Gebäudes schon seit 2014 enthalten. Seit 1. Mai drohen nun aber auch Bußgelder, falls Inserenten die Informationen weglassen. Es handelt sich um eine Ordnungswidrigkeit. Darauf weist der Verbraucherzentrale Bundesverband hin. Nach Informationen des Landesprogramms Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg können bis zu 15 000 Euro Strafe drohen, sind die Daten unvollständig oder mangelhaft. Zwar war das schon seit 2014 vorgesehen, bislang wurde davon aber abgesehen.

Vermieter und Verkäufer müssen in der Anzeige das Baujahr des Hauses, den Energieträger der Heizung, den Endenergiekennwert aus dem Energieausweis und die Art des Ausweises nennen. Wurde der Energieausweis für das Gebäude nach dem 1. Mai 2014 ausgestellt, muss zusätzlich in dem Inserat die im Ausweis aufgeführte Effizienzklasse veröffentlicht werden.

Wasserfilter regelmäßig reinigen

Düsseldorf.(dpa/tmn) Wasserfilter können verkeimen, wenn sie nicht gereinigt werden, informiert die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Außerdem können verbrauchte Filter bei der Entsorgung unbemerkt aus alten Leitungen gefilterte Schwermetalle wie Blei wieder an das Trinkwasser abgeben. Laut den Experten sind Filter aus gesundheitlicher Sicht nicht notwendig, da Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz schadstoffarm ist. Wer Schadstoffe im Wasser vermutet beziehungsweise wenn das Leitungswasser unangenehm riecht oder schlecht schmeckt, sollte Gesundheitsamt oder Wasserversorger konsultiert werden.
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