Erbeben in Neuseeland
Überschaubare Schäden

An einigen Stellen in Wellington ist durch das Erdbeben der Asphalt aufgebrochen, gefährliche Fallen für Autofahrer sind entstanden. Bild: dpa

Christchurch. Das schwere Erdbeben in Neuseeland mit mindestens zwei Toten hat vor allem in dünn besiedelten Regionen starke Schäden verursacht. Die wirtschaftlichen Folgen dürften sich deshalb in Grenzen halten, sagte der Chefökonom der ASB-Bank, Nick Tuffley am Montag. "Einige Provinzstädte sind schwer betroffen, aber in den größeren Städten sind die Schäden offenbar überschaubar", sagte er der Fairfax-Nachrichtenredaktion.

Bei dem neuen Beben haben Erdrutsche zahlreiche Straßen verschüttet, Hunderte Häuser wurden teils schwer beschädigt und in größeren Landstrichen fiel der Strom aus.

In einem Touristenörtchen waren Hunderte Urlauber gestrandet. Viele waren mit Wohnmobilen unterwegs, aber die Straßen nach Kaikoura 180 Kilometer nördlich von Christchurch waren durch Erdrutsche und Felsbrocken versperrt. Touristen in prekären Lagen, etwa auf küstennahen Campingplätzen, wurden am Montag per Hubschrauber gerettet. "Es sind noch etwa 500 Touristen dort, wir werden sie so schnell wie möglich in Sicherheit bringen", sagte ein Behördensprecher.
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