Erpetshof: 47-jähriger Traktorfahrer starb nach einem Unfall in der Klinik
Traktorfahrer nach Unfall verstorben

Foto: dob

Erpetshof. (dob) Nach einem schweren Unfall verstarb in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 47 Jahre alter Traktorfahrer. Auf der nächtlichen Fahrt rammte den Landwirt, der gegen 19.25 Uhr mit seinem 30 Jahre alten Traktor in Fahrtrichtung Weiden unterwegs war, mit brachialer Wucht ein Mercedes SUV, der von einem 22-jährigen Weidener gesteuert wurde.

Nach Polizeiangaben fuhr der junge Mann aus bisher ungeklärter Ursache ungebremst auf seinen Vordermann auf. Durch die enorme Wucht wurde der Traktorfahrer samt Sitz aus seinem Gefährt gerissen und auf die Fahrbahn katapultiert. Dort blieb er lebensgefährlich verletzt auf dem Asphalt am rechten Straßenrand liegen. Das landwirtschaftliche Zugfahrzeug wurde dabei durch die massiv wirkenden Kräfte auf die linke Fahrspur geschleudert. Der Mercedes kam nach dem Zusammenstoß im Frontbereich total demoliert im rechten Straßenrand zum Stehen.

Fahrer stirbt im Krankenhaus

Notarzt und BRK-Rettungskräfte kämpften um das Leben des Traktorfahrers. Nach gut einer Stunde konnte er soweit stabilisiert werden, dass ihn der angeforderte Rettungshubschrauber „Christoph 80“ in die Uniklinik nach Regensburg fliegen konnte. Nach Mitteilung der Polizei starb der Mann dort. Der mittelschwerverletzte Mercedesfahrer kam ins Klinikum Weiden. Feuerwehrkräfte aus Waldthurn, Lennesrieth und Waldau übernahmen unter Regie von Kreisbrandmeister Martin Weig die Ausleuchtung der Unfallstelle, riegelten die Staatsstraße komplett ab und halfen bei der Verkehrsumleitung.

Blutuntersuchung

Nach Rücksprache der ermittelnden Beamten der Polizeiinspektion Vohenstrauß mit der Staatsanwaltschaft wurde bei dem Autofahrer eine Blutentnahme durchgeführt. Der Streckenabschnitt ist in diesem Bereich gerade und vollkommen übersichtlich. Die Beleuchtung des Traktors war funktionstüchtig. Die vielbefahrene Verbindungsstraße zwischen Vohenstrauß und Weiden konnte erst nach 22 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Vor Ort war ebenso ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei und kümmerte sich mit den Einsatzkräften um die ordnungsgemäße Fahrbahnreinigung.
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