Ersatzreisende bei Pauschalurlaub
Tipps für Touristen

Berlin.(dpa) Wer eine Pauschalreise kurzfristig nicht antreten kann, zahlt oft hohe Stornierungsgebühren. Dazu gibt es aber eine Alternative: die Ernennung eines Ersatzreisenden. Bis zum Reisebeginn kann der Urlauber vom Veranstalter verlangen, dass an seiner Stelle ein Dritter an der Reise teilnimmt (§ 651b BGB). Darauf macht das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz aufmerksam.

Der Veranstalter hat allerdings die Möglichkeit, den Ersatzreisenden nicht zu akzeptieren. Das kann der Fall sein, wenn die Person den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seine Teilnahme gesetzlichen Vorschriften oder behördlichen Anordnungen widerspricht, wie Prof. Ernst Führich in seinem Buch "Reiserecht" erklärt. Zudem müssen der ursprüngliche Vertragspartner und seine Ersatzperson für Mehrkosten aufkommen, die dem Veranstalter etwa für die Umbuchung des Tickets entstehen. Hier kann eine niedrige Pauschale angemessen sein.

BUGA mal anders

Potsdam.(dpa) Einige Orte der Bundesgartenschau 2015 (BUGA) können Urlauber nun auch auf besonderen Ausflügen erkunden - etwa auf einer Schlösserfahrt. So führen mehrere Schlössertouren der Tourismusagentur des Landes Brandenburg in diesem Jahr in die Havelregion. Angesteuert wird etwa die Stadt Brandenburg an der Havel mit Schloss Ribbeck und Havelberg mit Schloss und Park Klessen sowie Schloss Marquardt. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Touren an insgesamt 16 Terminen - Saisonstart ist der 10. Mai (www. schloessertouren.de im Internet).
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