Erzgebirge will Welterbe werden

Freiberg. Das Erzgebirge unternimmt einen zweiten Anlauf für den Titel Unesco-Welterbe. Die beteiligten Landkreise, Städte und Gemeinden beschlossen bis zum Stichtag 1. Februar 2018 ihren überarbeiteten Welterbeantrag bei der Unesco einzureichen. Im April war der 2014 erstmals gestellte Antrag "Montane Kulturlandschaft Erzgebirge/Krusnohorí" zurückgezogen geworden. Seitdem hatte der Welterbeverein nach Empfehlungen des Internationalen Denkmalrats in Paris gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen und den tschechischen Partnern zahlreiche Verbesserungen und Konkretisierungen vorgenommen.

Das Erzgebirge hat sich nach Darstellung des Vereins seit den ersten Silberfunden im Jahre 1168 zu einer einzigartigen Kulturlandschaft entwickelt. Bergbau und Hüttenwesen hätten die Entwicklung von Landschaft, Kunst und Kultur beeinflusst. "Wichtig ist, dass die Erzgebirgsregion mit diesem Projekt weiter an einem Strang zieht. Ich bin überzeugt, dass wir dann 2019 mit dem Unesco-Welterbetitel den Lohn für unsere Mühen erhalten werden", sagte der Vorsitzende des Förderverein Montanregion Erzgebirge, Volker Uhlig.
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