ESC: Musik sehen statt hören

Im Radio dudelt Musik, im Fernsehen trällert eine Sängerin. Wer hören kann, erkennt sofort: Das Lied ist traurig oder fröhlich - selbst wenn man den Text nicht versteht. Für Menschen mit Hörproblemen ist das dagegen schwierig. Schließlich fehlt ihnen oft nicht nur der Text, sondern auch die Musik.

Die Planer eines großen Musik-Wettbewerbs haben sich deshalb etwas ausgedacht. Für den Eurovision Song Contest trainierte eine Gruppe von Gebärden-Dolmetschern. Das sind Leute, die Sprache zeigen.

Das heißt, sie stellen die Lieder des Wettbewerbs in Hand-Zeichen dar. Oder anders gesagt: Sie versuchen, die Geschichte darzustellen, die im Lied besungen wird. Dabei ist es ihnen wichtig, auch die Stimmung des Songs rüberzubringen - traurig oder fröhlich eben.

Der Eurovision Song Contest, kurz ESC, startete gestern in Wien. Am Samstag ist dann das große Finale. (dpa)
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