Eschenbacher Laienschauspieler mit neuem unterhaltsamen Bühnenstück - Premiere am 5. April
Mit Sahne zur Fitness

Eschenbach. (do) Wellness für Herz und Seele verspricht der Theaterverein bei dem lustvollen Dreiakter "Trimm dich fit - aber bitte mit Sahne". Die Laienschauspielerinnen- und Schauspieler garantieren ein Trimm-dich-Programm für die Lachmuskeln. Denn Lachen ist allemal gesund. So gesund wie 20 Minuten Joggen. Für müde Zeitgenossen ein Ansporn, mit wenig Anstrengung und zwei Stunden Heiterkeit und Entspannung doch noch Fitness zu erlangen.

Deshalb gilt: Nix wie hin zum neuesten Schwank der temperamentvollen Eschenbacher Theatergruppe mit viel komödiantischen Einlagen und Verwechslungen und selbstverständlich dem Titel des Stücks entsprechend mit Trimm-dich-Versuchen der besonderen Art. Insgesamt vier Aufführungen zwischen der Premiere am Sonntag, 5. April, bis zum Freitag, 17. April, sind geplant.

Seit einigen Wochen trifft sich die Eschenbacher Schauspieltruppe, um für die extravaganten sportlichen Aktivitäten "aber bitte mit Sahne" zu üben. Nach einjähriger Pause sind die Laienschauspieler wieder heiß auf die Bühne. Neue und erfahrene Theaterspieler bilden eine lustige und originelle Mischung.

Das Stück handelt von einer kleinen Cafeteria, die schon bessere Zeiten gesehen hat. Die beste Kundin ist die Konditorin höchstpersönlich, immer genussvoll begleitet von ihren Freundinnen. Dabei wäre es für Protagonisten eigentlich das Beste, sich bei leiblichen Genüssen zurückzuhalten. Doch Sahnehäubchen siegen immer wieder vor Vernunftparolen. Das findige Cafe-Personal sucht und findet einen Ausweg. Rasch ist ein Fitness-Cafe geboren.

Da kommt ein Gast gerade recht, der Trimm-Gerätschaften anbietet. Die Interessengemeinschaft stößt jedoch bald auf das Misstrauen der Ehemänner. Schließlich entsteht eine neue Speisen- und Gebäckkarte mit Angeboten, die eher zu nächtlichen Besuchen anregen. Die Turbulenzen häufen sich und erst ziemlich zum Schluss des feurigen Dreiakters lösen sich viele "Missverständnisse" auf. Mehr soll nicht verraten werden, erklärt Spielleiterin Elke Müller.

Als Laiendarstellerin hat sich Elke Müller zurückgezogen. Aktiv ist sie nun als Regisseurin. In dieser Eigenschaft lobt sie nach ersten Lese- und Bühnenproben die Professionalität der Mitwirkenden. "Auch die Neuen sind mit Feuereifer dabei", lobt die Bühnen-Expertin die Begeisterung von Petra Engelmann, Markus Knechtel, Steffi Schuller und Beate Steinbock. Sicher begleitet wird das neue Bühnenpersonal von der etablierten Schauspielerin Carmen Longares-Ulrich und dem Theater-Urgestein Reinhard Leipold.

Als Ort der Handlung wird sich die Bühne des Pfarrsaales als "Cafe Becker" präsentieren. Erste Umbauarbeiten und die Einrichtung einer Theke sind im Gange. Einmal mehr erweist sich Arnold Mirwald als "Möbellieferant und Einrichter". Auch die bewährte Souffleuse Ella Teichmann gehört wieder zum Team. Die Kunst der "Maske" ist bei Christiane Höchtl in fachkundigen Händen. An der Technik tüfteln Benjamin Müller und Elmar Pöpperl.

Eine musikalische Note bringt Ernst Bitterer in den Schwank. Schon jetzt dankt die Theatertruppe Stadtpfarrer Thomas Jeschner und der Kirchenverwaltung für die Überlassung des Saales.
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