Fahrschulen bekommen gute Noten
Zufrieden

Durchweg gute Noten geben deutsche Autofahrer rückblickend ihrer Fahrschule. Für 83 Prozent war die Zeit in der Fahrschule eine gute. Warum? Ganz einfach: Weil sie so ihrem Ziel Führerschein näher kamen, sagen 44 Prozent. Weitere 17 Prozent genossen es laut einer Umfrage ein Auto zu fahren. 11 Prozent fanden vor allem den Fahrlehrer und 9 Prozent den Unterricht toll.

Neue Freundschaften durch die Fahrschule waren nur für zwei Prozent der Befragten ausschlaggebend. Ein negatives Fazit ziehen lediglich 17 Prozent: Sechs Prozent nervte der Aufwand, und vier Prozent machte der Unterricht keinen Spaß. Ebenfalls vier Prozent der ehemaligen Fahrschüler waren von Prüfungsangst geplagt. Zwei Prozent hatten kein gutes Verhältnis zum Fahrlehrer und erinnern sich nicht gerne zurück. Das Autofahren selbst jagte nur einem Prozent der Befragten Angst ein.

Hätten Sie's gewusst? Die erste deutsche Fahrschule öffnete vor genau 110 Jahren in Aschaffenburg ihre Türen. Damals hieß sie allerdings noch "erste deutsche Autolenkerschule". Männer mussten das 17. Lebensjahr vollendet haben und ein amtliches Sittenzeugnis aus jüngster Zeit vorweisen. Für heutige Fahrschulen sind die Aufnahmekriterien natürlich weniger streng. Doch auch heute noch bedeutet der Führerschein vor allem die Freiheit zu fahren, wann, wo und wohin man will. (mid)
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