Falten, werfen, trimmen

Manche sind dreieckig, manche rechteckig: Papierflieger gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Aber nicht alle fliegen so, wie man es gerne möchte. Hier erfährst du, wie du ein echter Profi wirst.

Einmal umklappen, zweimal falten, drei Knicke hier und da - guten Flug! Papierflieger sind eine tolle Sache, weil sie so leicht zu basteln sind. Ohne Schere, ohne Kleber. Doch es gibt ein paar Tricks, die ein Blatt Papier zu einem richtig guten Flieger machen.

Profi-Tipps

Einige Dinge gibt es dabei zu beachten: das richtige Papier, das richtige Falten und den richtigen Abwurf. Und dann wäre da noch das Trimmen. Damit verpasst du deinem Flieger den letzten Feinschliff.

Das Papier: Papiersorten sind meist unterschiedlich dick und schwer. Ein Flieger aus leichtem Papier sinkt normalerweise langsamer zu Boden als ein Flieger aus schwerem Papier. Dafür liegt ein schwereres Modell stabiler in der Luft. Außerdem sollte man das Papier gut knicken können.

Deshalb taugt Zeitungspapier oder Karton nicht viel. Ideal ist gewöhnliches Kopierpapier. Auch mit Backpapier lassen sich Flieger basteln.

Das Falten:Damit der Flieger gut in der Luft liegt, musst du sauber falten. Das bedeutet zum einen, dass die Knicke auf beiden Seiten des Fliegers genau gleich sein müssen. Ein schiefes Flugzeug stürzt nämlich schneller ab. Echte Profis streichen das Papier an den Kanten glatt. Manche nutzen dazu sogar Hilfsmittel wie ein flaches Lineal - also nicht nur die Finger. So entstehen weniger Kerben und Knicke im Papier. Diese können den Flieger bremsen.

Wie dein Flieger am Ende aussehen soll, entscheidest du selbst. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Im Internet findest du tolle Bastelanleitungen, zum Beispiel hier: www.papierfliegerei.de

Das Werfen: Ist der Flieger fertig, braucht er den nötigen Schub zum Starten. Halte das Modell mittig am Rumpf zwischen Daumen und Zeigefinger. Aber nicht zu fest, damit es nicht an den Fingern kleben bleibt! Achte darauf, dass die Flugzeugnase ganz leicht nach oben zeigt. Nun holst du weit aus und lässt den Flieger etwa auf Höhe deines Kopfes los.

Schau dir genau an, wie der Flieger in der Luft unterwegs ist. Oft kann man vor den nächsten Versuchen noch etwas an dem Modell verbessern.

Das Trimmen: Manchmal ist die Spitze des Papierfliegers nicht schwer genug. Dadurch wird das Papier komplett zu Boden gezogen und nicht mit der Nase voran. Und was nun? Manchmal hilft eine Büroklammer, die du vorne an den Rumpf steckst, oder ein Stück Klebeband. Doch echte Bastler kommen ohne Hilfsmittel aus. Sie verändern nur das Papier selbst. Etwa, indem sie die hinteren Ecken der Flügel leicht nach oben biegen. Dadurch gleitet der Flieger besser durch die Luft. Das klappt auch, wenn du ein Dreieck in das Ende des Rumpfs knickst.

Geduld hilft

Am Ende heißt es: werfen, beobachten, weiter falten. Denn wer einen besonders tollen Papierflieger bauen will, muss viel herumprobieren. Es kommt also nicht nur auf das richtige Papier an. Oder darauf, richtig zu falten und zu werfen. Oft braucht man auch ein wenig Geduld für den perfekten Flieger.
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