"Faules Ei" aus dem Gemeinderat
Brief an die Redaktion

Zum Artikel vom 13. Februar "Veto gegen Edeka in Etzenricht":

Aus dem Abstimmungsergebnis des Gemeinderats Weiherhammer spricht der blanke Neid. Selbst nichts auf die Reihe bringen, aber ... Nochmals zur Erinnerung: Ohne Etzenricht gäbe es kein Gewerbegebiet Weiherhammer und keine Industrieansiedlung.

Seit Jahrzehnten gehe ich in Weiherhammer einkaufen, beim Metzger, in der Apotheke, in den Supermärkten. Ich bin dort beim Zahnarzt und bei der Bank. Meinem Metzger habe ich bereits mitgeteilt, dass ich es mir schwer überlegen werde, ob ich weiterhin Kunde bei ihm bleibe. Das gleiche gilt für alle anderen Läden.

Letztendlich habe ich mich nach einer Woche dafür entschieden, dass ich auch weiterhin in Weiherhammer einkaufen werde - ich bin bis jetzt sehr gut gefahren damit, und meine Frau ist schließlich aus Weiherhammer.

Meine Wut über diese erbärmliche Abstimmung ist deshalb nicht verflogen und ich werde mir erlauben, diese "Nachbarschaftshilfe" immer anzuprangern und nicht stillschweigend Gras darüber wachsen lassen. Als erstes Zeichen werde ich dem Bürgermeister und Gemeinderat eine Kiste fauler Tomaten liefern lassen, damit sie wissen welches "faule Ei" sie sich geleistet haben.

Am Rückzug von Edeka aus Weiherhammer sind wahrlich nicht die Etzenrichter schuld. Warum hat eigentlich die Norma ihren Laden dichtgemacht oder der Schlecker (schon lange vor der Insolvenz)? Man hört dass sich in Weiherhammer eine Bürgerinitiative zusammentut, damit die Poststelle wieder geschlossen wird,

Walter Voß,92694 Etzenricht

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