Fett in den Federn

Pudelmütze, Handschuhe, Schal und dicke Socken: Wenn es draußen richtig kalt ist, ziehen wir uns warm an. Was aber machen Tiere, die draußen leben?

Auch sie haben bestimmte Tricks, um mit der Kälte klarzukommen. Enten zum Beispiel haben keine Probleme mit kalten Füßen. Denn daran sind sie gewöhnt. Eine Expertin erklärt: Durch die Entenfüße strömt nur wenig Blut. Sie sind nur etwa sechs Grad kalt, also ungefähr so wie im Kühlschrank. Hätten die Enten warme Füße, hätten sie nämlich ein Problem.

"Mit warmen Füßen würden Wasservögel die Eisschicht, auf der sie stehen, erst antauen und dann im Schmelzwasser festfrieren", erklärt die Expertin.

Ganz schön aufgeplustert

Es gibt aber noch andere Tricks. Viele Vögel fetten zum Beispiel ihre Federn ein. Dadurch saugt sich das Gefieder nicht mit Wasser voll. Das schützt die Tiere vor der Kälte. Außerdem plustern sich die Vögel auf. So entstehen zwischen den Federn Luftpolster, die warmhalten.

Auch Tiere mit Fell haben schützende Luftpolster. Bei vielen Wildtieren ist das Fell im Winter besonders lang und dicht - zum Beispiel bei Hasen, Füchsen und Wildschweinen. Unter den äußeren Haaren gibt es dicke Wollhaare. Die Expertin erklärt: "Dicke Wollhaare wirken zusätzlich wie wärmende Unterwäsche." (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.