Feuerwehr Großenschwand ein wichtiger Bestandteil des Dorflebens - Umfangreiches ...
Längst das "Mädchen für alles"

Seit dem 20. April 1890 gibt es in Großenschwand eine Feuerwehr. Das königliche Bezirksamt Vohenstrauß bestätigte die Gründung am 1. Mai 1890. Seitdem sind die Anforderungen an die Feuerwehr, die längst zum "Mädchen für alles" geworden ist, immer mehr gestiegen.

Durch ständige Leistungsprüfungen bleiben die Aktiven auf dem neuesten Stand. Zudem trägt die Feuerwehr auch zum gesellschaftlichen Leben im Dorf bei. Rückblickend war der Bau des Gerätehauses ein herausragendes Ereignis in der Historie. Ende der 90er-Jahre war das alte Feuerwehrhaus zu klein geworden. Die Verantwortlichen entschieden sich schließlich für eine Teilfläche des Dorfweihers als neuen Standort. Nach den Plänen des Feuerwehrmitglieds, Architekt Hubert Liebl, entstand 1999 in einer beispiellosen Gemeinschaftsleistung am Ortseingang ein Neubau, der allen Ansprüchen genügt.

Inzwischen hat dort auch die Katholische Landjugend eine Bleibe gefunden. Beim Kauf eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs im Jahr 2009 steuerte die Feuerwehr 12 000 Euro aus der Vereinskasse bei.

Die Festlichkeiten zum 125-jährigen Jubiläum vom 29. bis 31. Mai stellen für die Wehr eine große Herausforderung dar. Der Festausschuss mit Vorsitzendem Karl Kraus hat in Zusammenarbeit mit den Aktiven nichts dem Zufall überlassen. In vielen Sitzungen entstand in den vergangenen Monaten ein Programm für drei Tage. Das Gremium ist bemüht, viele Besucher zum Feiern nach Großenschwand zu locken.

Die Schirmherrschaft hat Landrat Andreas Meier übernommen, Ehrenschirmherren sind Bürgermeister Max Völkl und Altlandrat Simon Wittmann. Patenverein ist die Feuerwehr Woppenrieth, die Ehrenpatenvereine sind die Feuerwehren Tännesberg und Kleinschwand.
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