Fifa im Zwielicht

F-I-F-A - diese vier Buchstaben sieht man oft, wenn es um Fußball geht. Sie sind auf Bällen, auf Trikots oder auf Sammelbildchen aufgedruckt.

Oder sie tauchen im Fernsehen und sogar Computerspielen auf. Wer oder was ist eigentlich diese Fifa?

Die Buchstaben stehen für Wörter in Französisch: Fédération Internationale de Football Association. So nennt sich der Weltfußball-Verband. Man kann sich die Fifa wie eine Regierung des Fußballs vorstellen. Sie hat sogar einen eigenen Präsidenten. Er heißt Joseph Blatter. Er und wichtige Fußball-Bosse aus verschiedenen Ländern entscheiden, wo es langgeht in der Sportart.

Große Macht

Zum Beispiel kümmern sie sich darum, dass überall auf der Welt nach den gleichen Fußball-Regeln gespielt wird. Sie denken sich außerdem neue Regeln aus und bestrafen Spieler, die sich bei Turnieren unfair verhalten haben.

Doch die Fußball-Bosse haben noch viel mehr Macht. Sie entscheiden, in welchen Ländern die Fußball-Weltmeisterschaft und andere wichtige Turniere stattfinden. Dabei geht es um viel Geld. An so einer WM verdienen nicht nur die Länder und die Fifa, sondern auch viele Firmen. Dazu gehören Fernsehsender, die Spiele übertragen. Oder Leute, die bei dem Turnier Werbung machen.

Viele Leute haben den Verdacht, dass es bei der Vergabe von großen Turnieren nicht immer mit rechten Dingen zugeht. Wichtige Mitarbeiter der Fifa sind schon ertappt worden, dass sie krumme Geschäfte gemacht haben.

Am Mittwoch wurden Fifa-Bosse im Land Schweiz festgenommen. Sie sollen Firmen bevorzugt haben und dafür Geld kassiert haben. Experten sagen schon lange: Die Fifa müsste mehr kontrolliert werden - und sie hat viel zu viel Macht im Fußball. (dpa)
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