"Flammendes Glas" von Wolfgang Höller setzt bei der neuen Urnenanlage künstlerischen Akzent
Kunst wird nicht vergessen

Eschenbach. (rn) Ein Werk von Wolfgang Höller wird die neue Urnenanlage bereichern und künstlerisch ergänzen. Platz finden wird das "Flammende Glas" in der Mauernische an der Ostseite des städtischen Friedhofs.

Diese befindet sich südlich der neuen Urnenanlage und war vor Jahrzehnten einmal bei einer möglichen Erweiterung als Durchgang angedacht gewesen.

In der farblichen Gestaltung des Kunstwerks fand Landschaftsarchitekt Wolfgang Fetsch aus Amberg eine gedankliche Verbindung zu der angrenzenden Urnenanlage: "Die Glaselemente stellen Flammen dar." Bei einem Ortstermin Anfang Oktober hatte er zusammen mit dem Eschenbacher Künstler Wolfgang Höller den Stadträten das Projekt vorgestellt. Seinen Informationen nach ist vorgesehen, die Glaselemente zwischen Sicherheitsgläsern anzubringen. Dahinter wird dann an der Mauer eine glänzende Metallplatte befestigt. Eine Zeitschaltuhr soll für wirkungsvolle Beleuchtung sorgen.

Die Gesamtkosten für das "Flammende Glas" hat Fetsch mit zirka 12 000 Euro veranschlagt. Für ihn stellt das Kunstwerk ein Pendant zur Glaswand am Marienplatz dar. Einig sind sich alle Beteiligten darin, dass der städtische Friedhof dadurch aufgewertet wird.

Möglicherweise kann die Stadt damit auch überregional punkten. Willi Trummer, Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins hat das Projekt der Neugestaltung auf dem Friedhof bei einem entsprechenden vom Landesverband der Gartler ausgeschriebenen Wettbewerb angemeldet.
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