Forscher-ABC

wie Doktor
Berlin.Einen Doktor kennt jeder. Da muss man schließlich hin, wenn man krank ist oder etwas wehtut. Es gibt aber auch Doktoren, die haben überhaupt keine Ahnung von Krankheiten und von Medizin. Zum Beispiel ein Doktor der Musikwissenschaft. Oder ein Doktor der Mathematik. Solche Doktoren haben dafür viel Ahnung von Musikwissenschaft. Oder eben von Mathematik.

Wer so ein Doktor werden will, muss erst einmal lange studieren. Und nach dem Abschluss des Studiums noch mehrere Jahre weiter forschen. Man sagt dazu auch: Promovieren. Forschen kann man zum Beispiel in einem Labor. Oder in der Bibliothek, wo man Bücher studiert. Beim Promovieren hilft den Studenten der "Doktorvater" oder die "Doktormutter". So nennt man die Betreuer der Universität.

Am Ende müssen die Promotions-Studenten meistens eine Doktor-Arbeit schreiben. Darin steht, was sie erforscht haben. Die Arbeit wird von mehreren Prüfern genau durchgelesen: Ist auch alles richtig? Hat der Kandidat etwas Neues herausgefunden? So etwas zum Beispiel.

Dann gibt es noch eine mündliche Prüfung. Da löchern die Prüfer den Prüfling noch einmal so richtig. Am Ende gibt es eine Note, so ähnlich wie in der Schule. Wer bestanden hat, darf sich dann Doktor nennen. Endlich! (dpa)
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