Fortsetzung
Drei-Säulen-Konzept

Hammerl baut in dem Pflege- und Gesundheitszentrum auf drei Säulen: Wohnen, Versorgung und Pflege. Die Zimmer sind für rüstige wie auch für pflegebedürftige Menschen gedacht, sie erfüllen die neusten Bestimmungen für barrierefreies Wohnen. Das Haus bietet für drei abgeschlossene Wohneinheiten und acht Patienten mit intensiverer Betreuung Platz (auch nur vorübergehend).

Ebenso gehört ein Gesundheitsladen für "Homecare-Versorgung" zum Angebot. Alles was man an Verbandsmaterial, Alltags-Hilfen und Nahrungsergänzung benötigt, ist hier erhältlich - auch für Kunden von außerhalb.

In dem Haus stehen voraussichtlich Fachärzte für Chirurgie, Naturheilkunde, Interne Medizin, Palliativmedizin - bei Bedarf und nach Terminvereinbarung - zur Verfügung. Angedacht sind auch Augenarzt, Neurologe und Pneumologe (Lungenarzt). Hammerl schwebt vor, dass diese Mediziner eventuell alle zwei bis vier Wochen in Waldthurn Sprechstunden abhalten. Als Physiotherapeutin steht Daniela Singer aus Eslarn zur Verfügung. Der Flosser Dieter Moser wird als Logopäde tätig und die Verhandlungen mit Ergotherapeuten sind in der entscheidenden Phase.

Das Gesundheitszentrum ist eine Einrichtung, die im Ort lebt. Hammerl: "Wir haben ein anderes Konzept als ein Heim. Bei uns kann alles wie Frühstück, Mittag-, Abendessen und Duschen extra gebucht werden." Man könne sich einmieten - sollte man Bedarf an Serviceleistungen haben, könne man diese jederzeit abrufen. Bei Vollbelegung seien rund um die Uhr mindestens drei Pflegekräfte im Einsatz.

Hammerl hat mit dem Projekt rund 35 Arbeitsplätze (30 Voll- und 5 Teilzeitstellen) geschaffen. Und: "Wir sind komplette Selbstversorger - wir kochen exklusiv, frisch mit Produkten aus der Region", erklärt die für die Verpflegung zuständige Hauswirtschafterin Helene Huber. (fvo)
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