Frist für Kulturlandschaftsprogramm und Vertragsnaturschutzprogramm etwa verlängert
Agrarumweltprogramme beantragen

Fristverlängerung: Landwirte, die das neue Kulturlandschaftsprogramm (KULAP) oder das Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) in Anspruch nehmen wollen, haben jetzt noch bis 13. März Zeit, ihre Anträge abzugeben. Wie Landwirtschaftsminister Helmut Brunner vergangene Woche in München mitteilte, sind angesichts der Vielzahl von Angeboten zur umweltschonenden Landbewirtschaftung derzeit noch etliche Landwirte unschlüssig, welche Verpflichtungen sie eingehen wollen. "Wir möchten unseren Bäuerinnen und Bauern ausreichend Zeit einräumen, sich intensiv gerade mit dem neu konzipierten, sehr umfangreichen Kulturlandschaftsprogramm auseinanderzusetzen", so Brunner. Dem Minister zufolge stehen die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bei Bedarf weiterhin gerne für eine Beratung zur Verfügung. Interessenten können sich aber auch online unter landwirtschaft.bayern.de/kulap informieren.
Brunner hat das Programm noch gezielter auf Gewässer-, Boden- und Klimaschutz, auf Biodiversität und auf den Erhalt der Kulturlandschaft ausgerichtet, um den gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung zu tragen. Unter anderem bietet das neue KULAP deutlich höhere Öko- und Weideprämien sowie attraktive Angebote zur Förderung von artenreichem Grünland, Blühflächen und Streuobst. Kombinationsmöglichkeiten sorgen laut Brunner dafür, dass maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Betriebstypen möglich sind. (STMELF)
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