Fünf Tipps für eine gelungene Bewerbungsmappe - Was bei Anschreiben, Lebenslauf & Co. zu ...
Mit Sorgfalt zum Traumjob

Der absolut perfekte Wunschausbildungsplatz ist endlich gefunden? Dann nichts wie ran an die Bewerbung!

Die Informationsoffensive "Berufliche Bildung - praktisch unschlagbar" hat für Ausbildungssuchende fünf praktische Tipps für die Zusammenstellung professioneller Bewerbungsunterlagen gesammelt.

Das A und O aller Bewerbungsmappen: Sorgfalt

Am Beginn eines jeden Bewerbungsprozesses steht das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen. Sorgfalt ist dabei das A und O! Zunächst heißt das: Die Unterlagen sollten vollständig sein und in die richtige Reihenfolge gebracht werden.

Sofern in der Stellenausschreibung nicht anders gefordert, beinhaltet eine Bewerbung zuerst das Anschreiben, dann den tabellarischen Lebenslauf inklusive Foto, das letzte Schulzeugnis und zuletzt ggf. Praktika- und Arbeitszeugnisse. Sorgfalt ist auch beim Erstellen der Inhalte, sprich beim Verfassen von Anschreiben und Lebenslauf, erforderlich. Rechtschreibfehler sind hier ein absolutes No-go!

Um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, sollten Bewerbungsunterlagen auf jeden Fall durch eine zweite Person kontrolliert werden.

Bei einigen lokalen Agenturen für Arbeit werden übrigens auch Bewerbungsseminare angeboten. Hier kann man seine Unterlagen von Profis checken lassen.

Selbstbewusst, aber nicht überheblich: Anschreiben

Zusammen mit dem Lebenslauf ist das Anschreiben der wichtigste Baustein einer Bewerbungsmappe. Auf rund einer DIN-A4-Seite hat man Gelegenheit, sich und seine Motivation persönlich vorzustellen und unabhängig von Schulnoten für sich zu werben.

Wer bin ich und was kann ich? Was interessiert mich an dem Ausbildungsberuf und warum bin ich genau der oder die Richtige für den Betrieb? Dabei darf gerne etwas Selbstbewusstsein gezeigt werden, solange dieses nicht in Überheblichkeit umschlägt.

Auch formal muss alles stimmen: Am einfachsten ist es, wenn man eine Formatvorlage für seine Anschreiben erstellt. Vorlagen findet man online zum Beispiel auf der planet-beruf.de.

Mit ehrenamtlichem Engagement im Lebenslauf punkten

Genauso wichtig wie das Anschreiben ist der Lebenslauf. Kurz und knackig sollte dieser verfasst werden, denn hier geht es vor allem um Übersichtlichkeit.

In Stichpunkten werden die wichtigsten Stationen des eigenen Bildungsweges inklusive Praktika und Arbeitserfahrungen gelistet. Musterlebensläufe können als Vorlage sehr hilfreich sein. Sie findet man online, zum Beispiel auf der Seite planet-beruf.de.

Mit dem Europass Lebenslauf, der auf der Webseite www.europass-info.de erstellt werden kann, können Bewerberinnen und Bewerber einen Lebenslauf in einem in ganz Europa anerkannten Format verfassen.

Neben der Schulausbildung interessieren sich die Betriebe auch für die Hobbies ihrer Bewerberinnen und Bewerber. Zudem können Ausbildungssuchende bei vielen Personalverantwortlichen besonders mit ehrenamtlichem Engagement punkten, denn sie verbinden damit für den Berufsalltag wichtige Fähigkeiten wie Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Das Foto: Auf die Haltung kommt es an

Dank Smartphone und Frontkamera kann man heutzutage immer und überall Fotos von sich und der Umgebung aufnehmen. Dennoch sollten Ausbildungssuchende Bewerbungsfotos von einem professionellen Fotografen machen lassen. Ein professionelles Foto spricht für die Seriosität der Bewerberinnen und Bewerber.

Nicht Jeder bzw. Jedem fällt das Posieren vor der Kamera leicht. Beachtet man jedoch die Grundregeln, wird sicherlich ein schönes Foto geschossen. Also: Schultern zurückziehen, den Rücken durchstrecken und freundlich schauen. Außerdem sollte man versuchen, die Kamera zu vergessen und sich stattdessen einen Menschen vor der Linse vorstellen - dann wirkt man am natürlichsten.

Elektronische Bewerbung: Vor Versand nochmal testen

Bewerbungen per Post? Das gehört in vielen Unternehmen der Vergangenheit an. Viele Betriebe bevorzugen es mittlerweile, die Unterlagen auf elektronischem Weg zu erhalten - als PDF-Datei entweder per E-Mail oder über ein spezielles Online-Portal auf der Webseite des Betriebes.

Werden die Unterlagen per E-Mail verschickt, sollten alle Dokumente zu einer PDF-Datei zusammengefasst werden, die nicht größer als 3 Megabyte ist. Am besten macht man einen Testversand an Freunde oder Familie, bevor die Unterlagen an das Unternehmen gehen.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.