Für den Pflegefall mit Versicherung vorsorgen

Zum Thema Pflege:

Die "Demonstration" der Angehörigen, Pflegekräfte, Pflegefälle, Pflegeschüler trifft genau den Punkt. Die Gesellschaft steht einem großen Problem gegenüber, das Pflege heißt. Der demografische Wandel hat gerade erst begonnen, und die Löhne für Pflegekräfte sind schon auf dem Boden, die Zeit für jeden einzelnen Pflegefall ist zu kurz bemessen, und an adäquaten Pflegeplätzen mangelt es eh. So kommt die Branche aus keiner "Komfortzone", wo noch etwas Luft ist, sondern es ist ein Limit erreicht.

Das Problem wird sein, dass es immer mehr Pflegefälle geben wird bei einer alternden Gesellschaft, und dass die Kosten, die jetzt bereits enorm sind, um ein Vielfaches weiter steigen, was wiederum zu Problemen bei der Bezahlung der Pflegekräfte führen wird. Aber es gibt Lösungen.

Ich selbst wäre beinahe einmal bei einem Motorradunfall zum Pflegefall geworden, was mich zum Entschluss brachte, mich mit dem Thema - schon aus beruflichen Gründen - zu beschäftigen. Zur Lösung und somit zur Minimierung der privaten Kosten, tragen die Pflege-Zusatzversicherungen bei. Es gibt drei Arten der privaten Pflege-Zusatzversicherung: 1. Pflege-tagegeld-Versicherung, 2. Pflegekosten-Versicherung, 3. Pflegerente. Diese Lösungen sind für relativ geringe Beiträge zu bekommen, und auch das Aufnahmealter ist so hoch, dass die meisten Menschen eine Versicherung bekommen.

Es ist im Sinne jedes Menschen, seine Würde, Ehre und Ansehen zu behalten und für sich selbst sorgen zu können, anstatt auf der "Tasche" der eigenen Kinder oder des Steuerzahlers zu liegen, wenn das eigene Vermögen nicht ausreicht, um die Kosten zu decken, die man als Pflegefall verursacht. Jeder sollte sich mit dem Thema lieber vernünftig beschäftigen, als ständig in Sorge zu leben.

Ralf Finke, 92284 Poppenricht
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