Für die Zukunft der Region

Oktober ist Professorin Dr. Andrea Klug neue Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden. Wert legt sie insbesondere auch auf die Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg.

Frau Präsidentin, wie waren die ersten Wochen im Amt?

Die ersten Wochen waren geprägt durch ein Arbeiten in einem neuen und engagierten Team. Ich hatte in den letzten acht Jahren das Glück, als Vizepräsidentin in einem Hochschulleitungsteam zu arbeiten, dessen Zusammenarbeit gekennzeichnet war durch großes Vertrauen, Loyalität und ein Arbeiten für ein gemeinsames Ziel. Und in diesem Sinne möchte ich als Präsidentin die Arbeit in der Hochschulleitung und für die Hochschule fortführen. Denn im Miteinander lassen sich die kommenden Herausforderungen und die Ziele am besten meistern.

Wie steht die OTH Amberg-Weiden heute da?

Auf konstant hohem Niveau: Das Ausbauziel bei Gründung der Hochschule war 1500 Studierende - aktuell studieren 3600 junge Menschen bei uns. 84 Professorinnen und Professoren und 90 Lehrbeauftragte sind in der Lehre und in der Betreuung unserer Studierenden tätig. Das garantiert eine optimale Betreuung unserer Studierenden und das zeichnet uns auch aus. Unsere 4300 Absolventinnen und Absolventen werden von der regionalen und überregionalen Wirtschaft als kompetenter Nachwuchs geschätzt. In Rankings belegt die OTH Amberg-Weiden regelmäßig Spitzenplätze.

Welche Ziele haben Sie sich für ihre zunächst sechsjährige Amtszeit gesetzt?

Die OTH Amberg-Weiden ist hervorragend aufgestellt. Mit der Hochschulfamilie und den Partnern und Freunden der Hochschule möchte ich in den kommenden Jahren das Profil der Hochschule noch weiter schärfen und entwickeln. Hervorragend aufbauen kann ich dabei auf den Stärken der Hochschule und dem bisher Geleisteten. Mein Ziel ist es, die OTH Amberg-Weiden auch weiterhin attraktiv und sichtbar zu machen - und zwar in der Region und über diese hinaus. Die zentralen Herausforderungen und meine Handlungsschwerpunkte werden sein: die weitere Verbesserung der Qualität der Lehre und der Studienbedingungen, die Öffnung der Hochschule für neue Zielgruppen, der Ausbau der angewandten Forschung sowie die Internationalisierung der Hochschule. In sechs Jahren hoffe ich sagen zu können: Wir sind in der Region und für die Region Impulsgeberin, Wachstumspol für Wissen und Bildung, Zentrum für den Wissens- und Technologietransfer. Wir sind eng vernetzt mit den Akteuren und Entscheidungsträgern auf allen Ebenen. Wir sind eine offene, bildungsdurchlässige Hochschule mit einer ausgeprägten Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung. Und: Die OTH Amberg-Weiden ist national und international bekannt und anerkannt.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit der OTH Regensburg aus?

Mit der OTH Regensburg verbindet die OTH Amberg-Weiden eine enge - fachliche und auch persönliche - Bindung. Im Verbund sind wir die Ostbayerische Technische Hochschule. Und mit rund 14 000 Studierenden bilden wir die zweitgrößte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayern. In elf gemeinsamen Forschungsclustern arbeiten Professorinnen und Professoren beider Hochschulen unter Einbindung von Forschungsassistentinnen und -assistenten in enger Abstimmung entlang aktueller Leitthemen. In gemeinsamen Forschungsprojekten wie dem Verbundprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung "OTH mind", das sich auf die ingenieurwissenschaftlich-technische Weiterbildung von Zielgruppen in mittelständischen produzierenden Unternehmen der Oberpfalz konzentriert, arbeiten wir für die Zukunft der Region.
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