Fußballer aus Hirschau und Ehenfeld starten mit Zusammenarbeit in eine erfolgreiche Zukunft
TuS und DJK ein Team

Hirschau/Ehenfeld. (fdl ) Die Hirschauer und Ehenfelder Fußballer haben die Zeichen der Zeit erkannt und vor der Notwendigkeit der Zusammenarbeit nicht die Augen verschlossen. Durch das große Sportangebot im Hirschauer Stadtgebiet, es wird unter anderem Volleyball, Tischtennis, Skilanglauf, Schwimmen und Sportschießen angeboten, spielen immer weniger Fußball.

Nachdem bereits auf vielen anderen Ebenen (Schule, Kirche) erfolgreich kooperiert wird, wollten also auch die beiden Fußballvereine im Stadtgebiet zusammenarbeiten. Ein erstes Resümee fällt von allen Seiten äußerst positiv aus. Nicht zuletzt deswegen, weil die Gesprächspartner von Anfang an sehr offen und ehrlich miteinander umgingen. Auf Hirschauer Seite waren federführend Rudolf Wild und Reinhard Brinster, für Ehenfeld, Reinhard "Emma" Meyer und Manuel Falk dabei.

Die ambitionierteren Spieler der ersten Mannschaft sind nach der Vorrunde auf dem ersten Platz in der Kreisklasse Ost. Spieler für die "Fußball zwar die schönste Nebensache der Welt ist", aber ihr Hobby nicht ganz so intensiv betreiben wollen oder können, finden in der zweiten Mannschaft Gleichgesinnte. Dass in beiden Mannschaften ein guter Teamgeist herrscht, wurde auch sichtbar bei der letztjährigen Kirwa in Ehenfeld. Spieler, Trainer, Betreuer und Funktionäre beider Clubs waren in Trachtenhemden erschienen, mit den Wappen beider Vereine. Ein schönes Zeichen, diese Verbundenheit auch nach außen sichtbar zu machen und für einen optischen Hingucker auf der Kirwa zu sorgen.

Für die Zukunft ist geplant, die Kooperation noch zu verstärken und auch mit den Jugendmannschaften zusammenzuarbeiten.

Der Trainer der ersten Mannschaft, Jörg Gottfried ist ebenso positiv überrascht wie reibungslos der Zusammenschluss über die Bühne gegangen sei. "Hier ist ein großes Lob an die Leitung der beiden Vereine auszusprechen, die dies möglich gemacht haben. Auch im sportlichen Umfeld (Zuschauer) beider Vereine läuft es sehr harmonisch ab, was sich natürlich auch positiv auf die Spieler auswirkt." Dass die Zusammenarbeit sportlich der richtige Schritt für die Zukunft beider Vereine war und ist, davon ist auch der Trainer der zweiten Mannschaft, Thomas Wisneth überzeugt. "Was mich auch sehr gefreut hat und nicht alltäglich ist, dass der Bürgermeister Hermann Falk bei der Saisoneröffnung anwesend war und kaum ein Heimspiel versäumt und damit zeigt, die Stadt Hirschau steht voll hinter der Kooperation steht."
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