Ganz besonderer Rucksack

Sich aus Tausenden Metern in die Tiefe stürzen - das ist eine verrückte Idee. Die Springer müssen sich auf ihren Fallschirm verlassen können. Der ist in einem Rucksack verstaut, den die Sportler dabeihaben. Ziehen sie an einer Leine, entfaltet sich der Schirm und bremst den Sturz stark ab. Am Fallschirm kann der Springer dann langsam und sanft zu Boden schweben.

"Man muss sich den Schirm wie den Flügel eines Flugzeugs vorstellen", erklärt ein Fachmann. Nur, dass der Flügel aus Stoff ist. In der Luft lässt sich der Schirm mit Leinen steuern. So kann der Springer seinen Flug gut kontrollieren.

Und was passiert, wenn der Fallschirm nicht richtig funktioniert? Dann ist noch ein Ersatz-Schirm im Rucksack. Der wird von Technikern regelmäßig überprüft und wird von einem kleinen Computer gesteuert. Dieser misst ständig die Flughöhe und die Fallgeschwindigkeit. Hat der Springer bei einer bestimmten Höhe immer noch nicht seinen Schirm geöffnet, würde der Computer den Ersatz-Schirm automatisch öffnen. (dpa)
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