Gehaltswunsch nicht ignorieren
Berufspraxis

Hamburg.(dpa) Ist in einer Stellenanzeige explizit nach dem Gehaltswunsch gefragt, sollten Bewerber das nicht ignorieren. "Fehlt die Angabe, kann das ein Grund sein, eine Bewerbung auszusortieren", sagt Karriereberaterin Svenja Hofert. Eine Ausnahme seien Führungspositionen oder außertariflich bezahlte Stellen. Hier sei der Verhandlungsspielraum der Personaler größer, und es könne klug sein, den Gehaltswunsch nicht sofort zu äußern. Alle anderen sollten zumindest eine gewünschte Verdienstspanne angeben.

Null-Bock-Haltung macht krank

Köln.(dpa/tmn) Keine Lust auf den Job? Innerlich gekündigt? Diese Haltung macht auf Dauer krank. "Der Körper wird gezwungen, etwas zu machen, was der Geist nicht will", sagt Prof. Manuel Tusch, der als Coach Berufstätige berät. Den Widerspruch auszuhalten, strengt viele unheimlich an. Erste Anzeichen, dass es etwas nicht stimmt, sind andauernde Traurigkeit, Antriebsschwäche oder chronische Müdigkeit. Wer etwas ändern möchte, sollte klären: Inwieweit ist der aktuelle Job schuld daran? Oder sind es allgemeine Probleme? Dazu gehört etwa, dass jemand mehr Anerkennung möchte. Letzteres sei häufig auch in einem neuen Job nicht anders, erklärt Prof. Tusch. Ist diesem Fall bleibt Mitarbeitern häufig nur, ihre Einstellung zu überdenken.

Vorzeitig in Rente

Dortmund.(dpa) Viele ältere Erwerbstätige möchten vorzeitig in Rente gehen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Von den 50- bis 64-Jährigen wollen knapp zwei Drittel (64 Prozent) früher aufhören. Etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) plant, bis zum regulären Renteneintrittsalter zu arbeiten. Nur sechs Prozent möchten darüber hinaus tätig sein.
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