Gemeinde errichtet Steg für Fußgänger und Radfahrer - Zudem Galgenbach-Steg erneuert
Abkürzung über den Röthenbach

Ein neuer, von Mitarbeitern des Gemeinde-Bauhofs errichteter Steg über den Röthenbach am Biotop beschert eine wesentliche Abkürzung zur Gemeinde-Verbindungsstraße nach Röthenbach. "Der rutschfeste Belag ist sicher und begehbar für Fußgänger und Radfahrer", betont zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph.

Der Winkel bis zum Beginn des Hammerweihers war einst eine Wiese, die Baron von Grafenstein in Röthenbach gehörte. Mit seinem Pferdegespann beförderten Mitarbeiter der Grafenstein'schen Schlossbrauerei das Bier auf einem Holzwagen durch das Röthenbach-Wasser nach Dürnast.

Auch Landwirte nutzten den Bach als Durchfahrt zum Wald. Einheimische Männer hatten zwei Balken über den Bach gelegt, um zum Bahnhof nach Röthenbach zu gelangen. Der Staatsforst mit Forstdirektor Ludwig Kühlwein erwarb das Gebiet und bepflanzte es. Im Volksmund heißt es "Schöller". Links vom Steg hat Wirt Schorsch Koppmann in den 1950er-Jahren eine Hühnerfarm betrieben. Bewohner haben auch Gänse und Ziegen auf der Wiese gehütet.

Komplett erneuert wurde überdies der Galgenbach-Steg von der Bachstraße zum Totenweg. Auf diesem hat man früher die Verstorbenen erst am Tag der Beerdigung auf einem mit Fichtenstreu geschmückten Pferdefuhrwerk nach Kaltenbrunn gebracht. Dahinter gingen die Dürnaster und beteten. Der Sarg wurde zum Friedhof gebracht. Die Trauergemeinde begab sich zunächst zum Gottesdienst in die Kirche und zog anschließend zum Friedhof.

Vor und nach dem Krieg übernahm dies Ludwig Ziegler (Hausname "Hans-Girgl") auf der inzwischen gebauten Staatsstraße.
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