Gewalt wie ein roter Faden

Zu den Berichten über die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS):

Fast täglich gibt es Horrormeldungen über Flüchtlingselend, Lösegelderpressung durch Entführungen und Enthauptungen von Geiseln durch die Terrormiliz Islamischer Staat. Neben Massenmorden begingen die sunnitischen Extremisten im Irak systematische Vergewaltigungen. Nach dem Koran sind Juden und Christen ja Ungläubige, die von Allah fehlgeleitet wurden. Sollten wir uns nicht bekehren, sind wir für sie Feinde, sie müssen uns meiden, verfolgen und töten: "Schließet daher eher kein Freundschaftsbündnis mit ihnen, als bis sie für die Religion Gottes (den Islam) auswandern bzw. sich zum Islam bekehren. Weichen sie aber ab, so ergreifet und tötet sie, wo ihr sie auch finden möget".

Schon seit Mohammeds Tod kämpfen diese Glaubensfanatiker im Namen Allahs gegen einander. Schiiten gegen Sunniten und umgekehrt. Diese Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die Weltgeschichte. Als Beispiel dafür gilt die gewaltsame Eroberung des heiligen Landes, was man mit den Kreuzzügen verhindern wollte, und was wohl durch die Salafisten im Sinne Saladins, der 1187 als Islamist Jerusalem erkämpfte, seine Fortsetzung findet.

Was für ein Gott, der zum Töten aufruft? Einerseits spricht Allah von Jesus als dem Gesandten Gottes, der schon von den Propheten im Alten Testament als der Messias angekündigt wurde, und wo von einem Mohammed kein einziges Wort steht. Auch die sogenannten Gutmenschen bei uns sollten begreifen, um was es überhaupt geht und wie wir uns vom christlichen zum islamistischen Abendland hin bewegen.

Wenn jetzt einige Gelehrte sich endlich einmal gegen diese Gräueltäter aussprechen, und zugleich beleidigt von Rassismus oder gar von Islamphobie sprechen, ist das eine unehrliche Unterstellung, weil Gewalt nichts mit Religion zu tun hat. Außerdem könnten doch gerade diese Gelehrten und alle übrigen friedlichen Muslime auf diese Gottes- oder besser gesagt Satanskrieger einwirken.

Andreas Deichl 92546 Schmidgaden
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