Gleiche Argumente neu betrachtet
Briefe an die Redaktion

Zum Artikel "Die immer gleichen Argumente" (NT 1. Dezember).

Bei allem Respekt vor dem Demokratieverständnis von Bürgermeister Sommer: Der BI-Vorstand ist ein von seinen Mitgliedern gewähltes Gremium. Wenn seit 24 Jahren dieselben Leute immer wieder an die Spitze gewählt werden, dann zeugt das von Vertrauen in deren Arbeit. Oder ist es bei der CSU üblich, für jede Stadtratsperiode einen neuen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen?

Zum Thema Schadstoffemissionen: Die von der Straßenbaubehörde angenommenen Werte bedürfen spätestens seit dem VW-Skandal der Überprüfung. Computer- und Prüfstandmodelle taugen nichts mehr! Das einzig senkrechte sind echte Messungen mit mobilen Messstationen. Solche müssten doch aufzutreiben sein. Diese Geräte über einen repräsentativen Zeitraum am Backdie-Eck oder an der Konnersreuther Straße aufgestellt, können belastbare Zahlen liefern.

Wie sieht es mit den Einwendungen der Stadt Waldsassen aus? Hat das Straßenbauamt diese zur Zufriedenheit des Rathauses abgearbeitet? Ich erwarte die Stadt als Ankläger beim anstehenden Verfahren, wenn z. B. nur Linksabbiegerspuren ins Stadtgebiet führen. Im Beispiel Tirschenreuth (Richtung Bärnau) oder Mitterteich (Umgehung Richtung Tirschenreuth) reagierte die Planungsbehörde erst, nachdem sich tragische Unfälle ereignet hatten. Muss auch hier erst etwas passieren? Ich kann natürlich als Autofahrer von der A 93 kommend weiterfahren bis Heiligkreuz, im Kreisverkehr wenden und wieder zurückfahren. Und - schau mal einer an - schon bin ich Rechtsabbieger.

Hubert Rosner, Waldsassen

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