Görschnitzer Feuerwehren aus Franken und Sachsen pflegen Partnerschaft
Gemeinsam in die Fränkische Schweiz

Weidenberg. (op) Im November 2014 wurde der Mauerfall vor 25 Jahren groß gefeiert. Seit 1989 gibt es eine Fülle von deutsch-deutschen Partnerschaften auf Städte- aber auch auf Vereinsebene. Echte Pioniere auf diesem Gebiet sind die kleinen Feuerwehren aus Görschnitz im Markt Weidenberg und jene aus Görschnitz, seit 1993 ein Stadtteil von Elsterberg, im Vogtland.

Schon wenige Tage nach der Wende suchten die Blauröcke aus der Nähe von Greiz den Kontakt zu ihren Namensvettern im Steinachtal. Damals war Görschnitz noch eine selbstständige Gemeinde und gehörte zu Thüringen. Durch Volksentscheid im Jahre 1993 erfolgten der Wechsel nach Sachsen und die Eingemeindung nach Elsterberg.

2015 nun kann das 25-jährige Bestehen der ungewöhnlichen Feuerwehrehe zwischen den kleinen Ortswehren gefeiert werden. Geplant ist deshalb am 13. Juni ein gemeinsamer Busausflug beider Wehren in die Fränkische Schweiz. Das gab Vorsitzender Tobias Potzel bei der Jahresversammlung der Steinachtaler Floriansjünger bekannt, zu der auch diesmal die befreundeten Blauröcke aus dem Vogtland angereist waren. Mitgebracht hatten sie einen Korb mit leckeren Vogtländer Wurstwaren. Auch zur Gerätehauskerwa im September sind die Sachsen jedes Jahr gerngesehene Gäste in Oberfranken. Im Gegenzug werden die Fichtelgebirgler von ihren ostdeutschen Kameraden zu deren Jahresversammlung und zum jährlichen Waldfest im August eingeladen. Jedes Jahr im Oktober findet auch eine gemeinsame Nachtübung der beiden Wehren statt.
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