"Grenzt an Lächerlichkeit"
Briefe an die Redaktion

Zum Bericht "Einzelhandel: Osterfest kräftig verhagelt" vom 7. April:

Als ich die Zeitung vom Dienstag aufschlug und den Artikel über Herrn Stangl las, kam es mir so vor, als wenn der Einzelhandel wegen der Sperre der Sedanstraße schon am Zahnfleisch daherkäme. Die Kunden wären wegen der Sperre draußen geblieben - das grenzt ja schon an Lächerlichkeit. Und ausgerechnet in Weiden soll es in der Innenstadt kostenlose Parkplätze geben. Dann sollte doch Herr Stangl mal nachweisen, wenn andere Städte Baustellen im Zentrum haben, ob diese kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stellen. Auch Behauptungen aufzustellen, Kunden würden durch die Sperre ins Internet getrieben, sind doch sehr absurd.

Busse vom Josef-Witt-Platz zum Unteren Tor einzusetzen - und das auch noch kostenlos -, grenzt doch schon an Übertriebenheit, denn es hat noch keinem geschadet, wenn er mal 500 Meter durch die Fußgängerzone marschiert. Herr Stangl sollte auch mal daran denken, dass auch mal Kunden bei so einen Aprilwetter die Lust verlieren. Übrigens wohne ich in der Keckstraße und gehe in die Stadt, auch bis zum Unteren Tor, zu Fuß.

Manfred Zimmerhackl, Weiden

Einzelhändler alleingelassen

Zum Bericht "Nochmal zwei Wochen" vom 9. April:

Kein Optimierungsbedarf vonseiten des Amtes, da die Autofahrer ja selbst schuld sind. Sie brauchen zu lange zum Umgewöhnen, sind vielleicht sogar zu dumm dazu. Ich frage mich nur, warum ist der "Winkler-Parkplatz" fast leer? Liegt es wahrscheinlich doch an der unzureichenden Information und Beschilderung für die Autofahrer? Wenn man das Weidener Parkleitsystem betrachtet, wundert einen gar nichts mehr. Was kümmert das Rechtsamt der Weidener Einzelhandel! Die Einzelhändler in der Innenstadt müssen halt schauen, wie sie über die Runden kommen.

Da braucht es kein Wort der Entschuldigung, dass die Baumaßnahmen länger dauern. Da braucht man sich ja keine Gedanken machen über Maßnahmen, die die Umsatzeinbrüche etwas abfedern können. Die Einzelhändler sind ja selbstständig und haben das Risiko von Umsatzeinbrüchen zu tragen, sozusagen "Geschäftsrisiko". Dass aber Existenzen, auch der Angestellten, daran hängen - egal. Da die Beeinträchtigungen noch über zwei Jahre dauern werden, sehe ich die Gefahr, dass manche Geschäfte die Durststrecke nicht überleben werden oder vielleicht den Überlebenskampf nicht annehmen wollen. Nach meinen Recherchen ist dies in Städten mit langen Baumaßnahmen bereits eingetreten. Aber solche Sorgen braucht man sich als Oberrechtsrätin nicht machen.

Erwin Löw, Flossenbürg

Großes Lob für Klinikum Weiden

Von sehr guten Erfahrungen mit dem Weidener Klinikum berichtet dieser Leser:

Nach neun Wochen Aufenthalt im Klinikum Weiden möchte ich mich öffentlich bei dieser Einrichtung bedanken. Ich fühlte mich stets in guten Händen. Vom Chefarzt bis zum jüngsten Lehrling spürte ich hohe Kompetenz, höchsten Einsatz und stete Freundlichkeit dem Patienten und den Besuchern gegenüber. Wir brauchen nicht in die großen Zentren gehen, wenn es um unsere Gesundheit geht, wir sind heimatnah bestens versorgt. Das Lob gilt nicht nur den Ärzten und dem Pflegepersonal. Auch das Management löst seine Aufgaben optimal. Nicht zuletzt möchte ich mich bei den zuständigen Politikern bedanken. Der zuletzt viel gescholtene Oberbürgermeister und sein Stadtrat haben hier rechtzeitig die notwendigen Entscheidungen getroffen und nötigen Mittel bereitgestellt. Das ist beste Politik für die Menschen.

Josef Gillitzer, Pleystein

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